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Lufthansa 737 sorgt für Spende an Stiftung Mayday

Sie ist bereits seit November 2016 bei der Lufthansa außer Dienst gestellt, und sorgt trotzdem noch für gute Taten: Bei einer Aktion, die während der Abschiedstour der Boeing 737 der Lufthansa initiiert wurde, kamen Spenden für die Stiftung Mayday und die Help Alliance zusammen. Das gesammelte Geld wurde jetzt übergeben.

18.08.2018

Beim Abschiedsflug der Boeing 737 der Lufthansa im ungarischen Bad Héviz wurde eine Spendenaktion initiiert. © Stiftung Mayday

Nach 48 Jahren im Liniendienst und fast zwei Jahre nach seiner Ausmusterung tut der „Bobby“, wie das Single-Aisle-Flugzeug Boeing 737 von den Lufthanseaten liebevoll genannt wurde, immer noch Gutes. Zum Abschied waren ehemalige 737-Piloten-, Flugbegleiter und -Techniker mit „ihrem“ Bobby nach Bad Héviz am Plattensee geflogen. Dies waren die letzten beiden Lufthansa-Flüge mit der 737. Während dieser Abschiedsreise blickten die über 250 Teilnehmer auf die Zeit der Boeing 737 im Lufthansa-Konzern zurück und erinnerten sich mit lachenden (und manch‘ tränenden) Augen an ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Dabei sammelten sie auch Spenden für die Help-Alliance und die Stiftung Mayday.

Bye-Bye Bobby sammelte Spenden

Viele Erinnerungsfotos und -videos wurden von den Teilnehmern der Abschiedsreise erstellt. Diese wurden vom Dithmarscher Filmproduzenten Helge Heggblum zu einem liebevollen Erinnerungsfilm zusammengeschnitten. Heggblum produzierte bereits im Jahr 2008 die Dokumentation „Only Ju – Hommage an eine Dame“ und fühlt sich seitdem der Lufthansa eng verbunden. Vier Bobby-Flugtrainingswochenenden hatte der Filmemacher für sein „Bye-Bye-Bobby“-Projekt mit der Kamera begleitet. Wie erhofft, rundeten viele Teilnehmer die geringe Downloadgebühr für den Film großzügig auf und spendeten so nach eigener Präferenz an eine der beiden Hilfsorganisationen. Insgesamt waren über 3.000,00 Euro zusammengekommen! Am 27. Juli 2018 erhielt die Stiftung Mayday und die Help-Alliance die für sie bestimmten Spenden.

(v.l.n.r.) Kapitän der Lufthansa CityLine, Dr. Gerhard Fahnenbruck, der ehemalige 737-Ausbildungskapitän Burkhard Jacobfeuerborn, Filmproduzent Helge Heggblum und Stiftungsvorstand Hans Rahmann bei der Scheckübergabe. © Stiftung Mayday

Stellvertretend für die Bobby-Familie überreichte der ehemalige 737-Ausbildungskapitän Burkhard Jacobfeuerborn zusammen mit dem Filmemacher einen Scheck über 2.500,00 Euro, die Help-Alliance erhielt eine Spende von 520,00 Euro überwiesen. Jacobfeuerborn sagte: „Ich finde es einfach nur großartig, dass der Bobby auch noch zwei Jahre nach seiner Ausmusterung Gutes tut, und dass alle Beteiligten als Bobby-Familie auf diesem Weg ihrer Dankbarkeit für die tolle Zeit Ausdruck verleihen.“

Stiftung Mayday hilft Piloten in Not

Die Stiftung Mayday unterstützt aktive und ehemalige Fluglizenzinhaber sowie deren Angehörige, die in Not geraten sind und kann jeden Euro gut gebrauchen. „In 600 bis 800 Fällen pro Jahr von in Not geratenen Luftfahrern mit ihren Familien oder Besatzungsmitgliedern, die in einen kritischen Vorfall verwickelt waren, wird die Stiftung seit über 20 Jahren aktiv. Dabei sind wir auf Spenden angewiesen und freuen uns über jede Zuwendung“, sagt Kapitän a.D. Hans Rahmann, Vorstand der Stiftung Mayday und nahm zusammen mit seinem Vorstandskollegen und Kapitän der CityLine, Dr. Gerhard Fahnenbruck, den Scheck dankbar entgegen.

 

 

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