Homepage » Aero-Kultur - news » Spitfire-Simulator ab April einsatzbereit

Das Manston Spitfire and Hurricane Memorial Museum hat mit Hilfe von Spendern das Geld zusammenbekommen, um einen Spitfire-Simulator aufzubauen. Der Simulator wird derzeit letzten Tests unterzogen und steht ab April für Interessierte zur Verfügung.

22.01.2018

Das Spitfire and Hurricane Memorial Museum in Manston hat einen Spitfire-Simulator im Museum installiert. © Spitfire and Hurricane Memorial Museum

Ganz im Osten Südenglands, in der Grafschaft Kent, unweit der Hafenstadt Ramsgate, steht das Manston Spitfire and Hurricane Memorial Museum, das an die Zeit der Luftschlacht um England erinnert. Die Museumsleitung hegte schon lange den Wunsch, Besuchern mit Hilfe eines Simulators einen kleinen Eindruck davon zu verschaffen, wie ein Pilot eines Jagdflugzeugs die Luftkämpfe erlebt hat. Nun ist der Wunsch des Museums in Erfüllung gegangen. Es hat Spendengelder in Höhe von 15.000 Pfund (17.000 Euro) erhalten und einen Spitfire-Simulator gekauft.

Das Cockpit ist eng wie das Original-Cockpit des berühmten britischen Jagdflugzeugs Supermarine Spitfire. Allerdings werden die Instrumente im Simulator nur auf einem Bildschirm dargestellt. Drei große Monitore im Sichtfeld des Piloten simulieren die Außensicht.

Das Cockpit ist eng wie das Original

Der Simulator ist kein vollwertiges Flugtrainingsgerät, aber er lässt die Zuschauer ab April 2018 nacherleben, was die jungen Piloten damals durchmachten. Ohne Anleitung wird es den meisten Besuchern schon nicht gelingen, das leistungsstarke Spornradflugzeug in die Luft zu bekommen. Das Museum hat den Simulator in der Ausstellung direkt neben einer Spitfire Mk XVI aus dem Zweiten Weltkrieg platziert, genau dem Muster, das der Simulator repräsentiert.

Der Eintritt in das Museum mit seiner überschaubaren Sammlung ist gratis, während die Simulatorflüge bezahlt werden müssen. 30 Minuten im Simulator werden 30 Pfund (34 Euro) kosten. Überschüsse, die durch den Simulatorbetrieb erwirtschaftet werden, sollen zu 100 Prozent wieder in das Museum fließen.

Bob Fischer

 

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