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A321 Mannschaftsflieger bringt DFB-Auswahl zur WM

Gleich drei Airlines des Lufthansa Group fliegen Nationalmannschaften zur Fußball-WM nach Russland. Neben der Lufthansa selbst haben auch die Swiss und die Brussels Airlines die Teams ihres Landes zum Turnier befördert.

12.06.2018

Mit dem Airbus A321 mit der Sonderlackierung "Mannschaftsflieger Fanhansa" fliegt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zur WM nach Russland. © Lufthansa

Mit einer Verspätung von rund einer halben Stunde startete die deutsche Fußball-Nationalmannschaft heute zur Weltmeisterschaft nach Russland. Traditionell fliegt die DFB-Auswahl mit einem Flugzeug der Lufthansa zu den Turnieren.

In diesem Jahr setzt die Lufthansa einen Airbus A321 ein, der in Frankfurt um 13.29 Uhr Ortszeit mit der passenden Flugnummer LH2018 zum Flug zum Flughafen Moskau-Vnukovo startete. Die Airline hat die A321 mit dem Kennzeichen D-AISQ für diesen Flug mit einer Sonderlackierung versehen. An Stelle des Schriftzugs Lufthansa prangt an beiden Seiten des Rumpfes der Schriftzug „Mannschaftsflieger Fanhansa“ sowie ein von einer deutschen Fahne umschlungener Fußball.

122 Passagiere an Bord der LH2018

An Bord von Flug LH2018 befinden sich die Mannschaft, ihre Betreuer und der Trainerstab, insgesamt 122 Passagiere. Sie werden an Bord von neun Besatzungsmitgliedern betreut. Als besonderen Service hat die Lufthansa die Kopfpolster der Sitze, auf denen die Nationalspieler Platz nehmen, mit deren Namen bestickt. Während der gesamten Dauer der WM bleiben diese Kopfpolster an Bord der D-AISQ. Passagiere, die während dieser Zeit mit diesem Airbus fliegen – und die „richtige“ Klasse gebucht haben – können mit Glück auf einem der Sitze Platz nehmen, auf dem heute ein Nationalspieler gesessen hat.

Auch die Schweizer „Nati“ flog mit einem Jet der Lufthansa Group zur Fußball-WM nach Moskau. Bereits gestern flog die Lufthansa-Tochter Swiss als offizielle Airline die Schweizer Nationalmannschaft mit einem Airbus A321 von Zürich nach Samara.

Der Airbus A320 OO-SNA der Brussels Airlines wurde in einer Sonderlackierung lackiert, die von der belgischen Nationalmannschaft selbst entworfen wurde. © Brussels Airlines

Nicht zu vergessen ist die belgische Fußball-Nationalmannschaft, die „Red Devils“. Sie fliegt mit einem Airbus A320 (OO-SNA) der Brussels Airlines, einer weiteren Lufthansa-Tochter, zum Turnier nach Sotschi in Russland. Die Sonderlackierung des Flugzeugs mit dem Spitznamen „Trident“ (Dreizack) haben die belgischen Nationalspieler selbst entworfen. Als besonderen Service bietet Brussels Airlines den Fans des Teams – und Luftfahrt-Enthusiasten – an, die Flüge des zweistrahligen Jets live im Internet zu verfolgen.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war von 2016 bis 2018 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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