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Die zweite Junkers F13 steht kurz vor ihrer Fertigstellung

In diesem Jahr feiert die Junkers F13 Jubiläum: Vor 100 Jahren war die erste F13 zu ihrem Jungfernflug gestartet. Die Junkers Flugzeugwerke AG aus Dübendorf wollen dieses Jubiläum mit einer Tournee durch 20 europäische Städte gebührend feiern. Bis zum Jubiläum im Juni dieses Jahres soll es auch schon eine zweite nachgebaute F13 geben.

15.04.2019

Vor 100 Jahren flog die erste Junkers F13. Die Junkers Flugzeugwerke AG aus Dübendorf haben den ersten Nachbau des Flugzeugs auf der AERO 2019 ausgestellt. © Volker K. Thomalla

Das Schweizer Unternehmen Junkers Flugzeugwerke AG hat auf der AERO in Friedrichshafen mitgeteilt, dass das zweite Exemplar der „neuen“ Junkers F13 in Kürze fertiggestellt sein wird. Am 25. Juni 2019 jährt sich der Erstflug der originalen F13 zum 100. Mal. Aus diesem Anlass möchte der in Dübendorf in der Schweiz beheimatete Hersteller mit dem seit 2016 fliegenden ersten Nachbauexemplar der F13 auf eine Tournee gehen, die 20 Flugplätze in fünf europäischen Ländern umfasst.

Die Junkers F13 war das erste rein zivile Fracht- und Passagierflugzeug der Welt. Zwischen 1919 und 1932 produzierte Junkers über 320 Exemplare, von denen nicht einmal eine Handvoll überlebte. Mit großem Aufwand und großer Akribie hat die Dübendorfer Firma die F13 nachgebaut. Dazu war unter anderem ein Exemplar, das zum Bestand des berühmten Pariser Luftfahrtmuseums Musée de l’Air et de l’Espace in Le Bourget gehört, per Laserscanner vermissen worden. Insgesamt will die Junkers Flugzeugwerke AG zunächst drei neue F13 bauen.

Junkers vertreibt auch die WACO YMF-5

Die Junkers Flugzeugwerke AG hatte ihre erste neue F13 (Kennzeichen HB-RIM) auf der AERO in Friedrichshafen zusammen mit einer WACO YMF-5 ausgestellt. Auf der Messe hatte die Firma bekanntgegeben, dass sie für WACO Aircraft auch den Vertrieb und den Support für Europa übernommen hat.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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