Homepage » Aero-Kultur » Medienpreis Luft- und Raumfahrt erneut ausgeschrieben

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt wird auch in diesem Jahr wieder verliehen. Die Ausschreibung wurde jetzt veröffentlicht. Erstmalig verleiht die Jury einen Nachwuchspreis für Autorinnen und Autoren, die noch keine 30 Jahre alt sind. 

24.01.2020

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt wird jedes Jahr im Rahmen eines Festaktes verliehen. © Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus

Auch in diesem Jahr schreibt der „Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München den „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ aus. Neu ist, dass in 2020 ein Sonderpreis „Nachwuchs“ in Höhe von 2.000 Euro an einen Journalisten/eine Journalistin unter 30 Jahren vergeben werden wird. Die bestehenden Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online sowie der Sonderpreis Regionalzeitungen werden damit erweitert. Die Gesamtsumme der Preisgelder liegt nunmehr bei 25.000 Euro. Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt ist damit der höchstdotierte deutsche Preis für Wissenschafts- und Technikjournalismus. Er steht unter der Patronage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) e.V.

Ab sofort bis zum 31. März 2020 werden Bewerbungen für den Preis entgegengenommen, die im Kalenderjahr 2019 veröffentlicht oder gesendet wurden. Ausgezeichnet werden sollen Autoren und Autorinnen, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und komplizierte Zusammenhänge Lesern, Zuhörern und Zuschauern gut verständlich vermitteln.

Fachpresse darf nicht teilnehmen

Teilnehmen können alle festangestellten und freien Journalisten von deutschsprachigen Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern, von Online-Medien aller Art sowie auch Autorenteams. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt.

Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden.

Bewerben können sich JournalistInnen in den drei Preiskategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online. Pro Kategorie werden bis zu drei Beträgen nominiert. Der Sieger jeder Kategorie erhält 5.000 Euro, die beiden anderen Nominierten jeweils 1.000 Euro. Ein Sonderpreis für Leistungen aus Lokal- und Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro ist ebenfalls zu vergeben. Der Sonderpreis „Nachwuchs“ für Autoren und Autorinnen unter 30 Jahren ist ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert. Es dürfen hier alle journalistischen Formate eingereicht werden bis auf Interviews und Nachrichtenbeiträge, die auch hier ausgeschlossen sind.

Die Jury ist unabhängig

Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte. Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Wenn mehrere Beiträge eines Autors eingereicht werden, entscheidet der Autor selbst über den teilnehmenden Beitrag.  Eine unabhängige Jury unter Leitung der Deutschen Journalistenschule (DJS) wählt die jeweils besten Beiträge aus.

Die Preisträger werden am 29. Oktober 2020 in Ottobrunn/Taufkirchen bei München in einem Festakt bei ArianeGroup ausgezeichnet.

 

 

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Anmerkung: Der Gründer und Chefredakteur von Aerobuzz.de, Volker K. Thomalla, ist Mitglied der Jury des Medienpreises Luft- und Raumfahrt und Vorsitzender des Vereins zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus.

 

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