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Polizei Hamburg informiert Spotter über G20-Gipfel

Zum G20-Gipfel in Hamburg in der nächsten Woche reisen alle Staats- und Regierungschef mit dem Flugzeug an. Dies ist eine einmalige Chance für Spotter, Regierungsflugzeuge vor die Linse zu bekommen. Hamburg rechnet mit einem Ansturm von 3.000 Flugzeugenthusiasten. Die Polizei gibt Tipps, wo man am besten fotografieren kann.

Die Polizei Hamburg informiert Spotter über die Örtlichkeiten, an denen sie während des G20-Gipfels ihrem Hobby nachgehen können. © Polizei Hamburg

Rund 3.000 Plane-Spotter werden in der nächsten Woche am Flughafen Hamburg zum G20-Gipfel erwartet. Kein Wunder, denn eine solche Gelegenheit, so viele seltene Flugzeuge an einem Ort vor die Linse zu bekommen, bietet sich in absehbarer Zukunft in Deutschland nicht mehr. Neben der berühmten Boeing VC-25A (Air Force One) des US-Präsidenten, der Iljuschin Il-96M des russischen Präsidenten oder der Boeing 747-400 des japanischen Ministerpräsidenten werden auch jede Menge „kleinere“ Regierungs- und VIP-Flugzeuge erwartet.

Die Hamburger Polizei hat jetzt auf Facebook Tipps für Spotter veröffentlicht, damit sie trotz der rigorosen Sicherheitsmaßnahmen rund um den G20-Gipfel problemlos ihrem Hobby nachgehen können. Sie schreibt, dass die Besucherterrassen des Flughafens während des Gipfels gesperrt sind. Die Parkhäuser P1, P2 und P5 sind zwar für Autos geöffnet, Fußgänger werden aber nicht geduldet und vom Sicherheitspersonal verscheucht.

Das bei Spottern auch wegen seiner Fotolöcher im Zaun beliebte Café Himmelsschreiber ist während des Gipfeltreffens nicht zugänglich!

Holtkoppel bleibt während des G20-Gipfels offen

Offen bleibt dagegen der Aussichtspunkt Holtkoppel im Norden des Flughafens. Auch das Coffee 2 Fly bleibt während des G20-Gipfels zugänglich. Allerdings kann man dort nicht mit dem Auto hinfahren, aber der Straße Wrangelkoppel wird die Zufahrt gesperrt sein. Fußgänger und Radfahrer dürfen aber durchfahren.

Nach heutigen Informationen wird ein Teil der Piste 33 als Parkplatz für Gastflugzeuge genutzt. Der anfliegende Verkehr soll – abhängig von der Windrichtung – komplett über die Bahn 05/23 abgewickelt werden. Starts können auch auf der (verkürzten) 33 erfolgen.

Die Straße „Weg beim Jäger“ im Süden des Flughafens soll nach heutigen Informationen während des Treffens der Regierungschefs der 20 wirtschaftsstärksten Nationen komplett gesperrt sein.

Abhängig von der Situation vor Ort können noch weitere Straßen gesperrt werden. Informationen dazu gibt die Hamburger Polizei auf ihren Social-Media-Kanälen.

Über Volker K. Thomalla

Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.
Journaliste chez Aerobuzz.fr

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