Homepage » Business Aviation » Bombardier Global 7000 mit erhöhter Reichweite

Bombardier Business Aircraft hat gestern bekanntgegeben, dass der Ultralangstreckenjet Bombardier Global 7000 rund 300 nautische Meilen mehr Reichweite haben wird als beim Programmlaunch berechnet. Die Zulassung des neuen Jets soll noch 2018 erfolgen.

16.04.2018

Die Flugerprobung hat gezeigt, der Bombardier Global 7000 schafft eine Reichweite von 7.700 nautischen Meilen (14.260 Kilometer). © Bombardier Business Aircraft

Dass Leistungsdaten eines neuen Flugzeugs im Rahmen der Flugerprobung anders ausfallen als von den Konstrukteuren zuvor berechnet, passiert relativ häufig. Allerdings fallen die erfolgenden Daten dann häufig schlechter aus als zuvor errechnet. Beim neuen Ultralangstreckenjet Global 7000 von Bombardier Business Aircraft ist es anders, denn die Reichweite liegt höher als garantiert.

Fünf Flugzeuge in der Flugerprobung

Beim Programmlaunch des Flugzeugs war Bombardier davon ausgegangen – und hatte es seinen Kunden garantiert – dass die Reichweite des neuen Jets bei 7.400 nautischen Meilen liegen werde. Bei der Flugerprobung, die seit November 2016 läuft, und in die fünf Flugzeuge involviert sind, stellte sich jedoch heraus, dass die Reichweite des Bombardier Global 7000 nun 7.700 nautische Meilen (14.260 Kilometer) beträgt. „Wir sind begeistert, dass wir unseren Kunden diese erhöhte Reichweite bieten können. Sie sind es, was uns antreibt und was uns zu ingenieurstechnischen Höchstleistungen bringt“, sagte David Colleal, der Präsident von Bombardier Business Aircraft. „Wir stehen zu unserm Versprechen, dieses Flugzeug in diesem Jahr auszuliefern und wir übertreffen die in uns gesetzten Erwartungen.“

Die fünf Global 7000, die die Flugerprobung bestreiten, haben bislang rund 1.800 Flugstunden absolviert. Sie sind derzeit im Endspurt zur Zulassung. Die Reichweite von 7.700 nautischen Meilen ist größer als die jedes anderen Business Jets, sagt Bombardier. Dank der großen Reichweite sei das Flugzeug der einzige Business Jetzt er in der Lage ist, New York mit Hongkong und Singapur und San Francisco nonstop miteinander zu verbinden.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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