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Die EASA hat die Embraer Praetor 500 zugelassen

Embraer Executive Jets kann nun seinen Midsize Jet Praetor 500 an Kunden in Nordamerika und in Europa ausliefern. Sowohl die FAA als auch die EASA haben dem Hersteller die Musterzulassungsurkunde übergeben. Embraer hat die Zertifizierung in nur einem Jahr nach der öffentlichen Vorstellung des Programms erreicht.

1.10.2019

Die Reichweite des Midsize-Jets Embraer Praetor 500 beträgt 3.340 nautische Meilen (6.186 Kilometer). © Embraer

Nachdem die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC den Midsize Business Jet Embraer Praetor 500 im August dieses Jahres zugelassen hat, gaben nun auch die US-Luftfahrtbehörde FAA sowie die europäische Agentur für Flugsicherheit EASA dem neuen Muster ihren behördlichen Segen. Embraer hatte die Praetor 500 und ihre größere Schwester Praetor 600 am Vorabend der NBAA-BACE in Orlando vor einem Jahr als Doppelprogramm der Öffentlichkeit präsentiert. Die  Praetor 600 hatte im April ihre ANAC-Zulassung erhalten.

Embraer Praetor 500

„Die Dreifach-Zulassung durch die ANAC, die FAA und die EASA bestätigt, dass die Praetor 500 der disruptivste und technologisch fortschrittlichste Midsize Jet ist, der jemals hergestellt wurde“, kommentierte Michael Amalfitano, der Präsident und Hauptgeschäftsführer von Embraer Executive Jets, die Zulassung euphorisch.

Mit einer Reisegeschwindigkeit von 466 Knoten TAS, einer Zuladung von 726 Kilogramm bei vollen Tanks sowie einer Reichweite von 3.340 nautischen Meilen (6.186 Kilometer) sei der Jet nun der schnellste Midsize Jet mit der größten Reichweite, so der Hersteller. Er ist in der Lage, nonstop von Miami nach Seattle oder von London nach New York oder von London nach Dubai zu fliegen.

Kabine bietet neun Passagieren Platz

Die Kabine des Jets kann mit bis zu neun Passagiersesseln ausgestattet werden. Informationen zum Flugverlauf finden die Passagiere auf Bildschirmen in so genannten Upper Technik Panels über ihren Köpfen. Über das Kabinenmanagement- und Bordunterhaltungssystem Honeywell Ovation Select können die Passagiere ihre persönlichen elektronischen Geräte an Bord nutzen. Über das Viasat Ka-Band-System steht den Insassen eine Datenverbindung ins Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/sec zur Verfügung.

Die Besatzung findet in dem Fly-by-Wire-Flugzeug Sidesticks sowie ein hochmodernes Cockpit vor. Das Pro Line Fusion-Avionikpaket von Collins Aerospace kann auf Kundenwunsch durch verschiedene Extras noch erweitert werden. Optional erhältlich sind beispielsweise die vertikale Darstellung des vor dem Flugzeug liegenden Wetters, eine Windscherungs-Vorhersage, ein Embraer Enhanced Vision System, ein Head-up-Display (HUD) sowie ein Trägheitsnavigations-System mit Lasergyros.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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