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Pilatus Aircraft wird die AERO 2018 in Friedrichshafen nutzen, um den im Dezember zugelassenen Jet auf der Messe am Bodensee zu päsentieren.

9.03.2018

Drei Prototypen haben das Erprobungsprogramm für die Musterzulassung absolviert. © Pilatus Aircraft

Die Weltpremiere des zweistrahligen Super Versatile Jets Pilatus PC-24 nach seiner Zulassung im Dezember findet in Friedrichshafen statt. Der neue Business Jet wird auf der AERO 2018 ausgestellt, bestätigte heute Roland Bosch, der Projektleiter der AERO, gegenüber Aerobuzz.de.

Erst Anfang Februar hatte der Hersteller aus Stans in der Schweiz das erste Serienexemplar des von zwei Williams FJ44-Turbofans angetriebenen Jets an den Erstkunden PlaneSense in den USA übergeben. Die Flugerprobung des Jets haben drei Prototypen bestritten. Sie haben dazu 2.200 Flugstunden in der Schweiz und in den USA absolviert. Das Muster ist nun sowohl von der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) als auch von der europäischen Flugsicherheitsagentur EASA zugelassen.

Die PC-24 ist der erste Jet von Pilatus Aircraft

Die PC-24 ist das erste Jetmuster von Pilatus Aircraft. Das Unternehmen hat rund 500 Millionen Schweizer Franken in die Entwicklung, die Zulassung und den Aufbau der Serienfertigung des Typs investiert. Pilatus hatte 2014 auf der Geschäftsluftfahrtmesse EBACE in Genf das Auftragsbuch für das Muster geöffnet – und nach zwei Tagen und 84 Festbestellungen wieder geschlossen. Es existiert eine Warteliste von Kaufinteressenten. Der Hersteller will das Auftragsbuch in diesem Jahr wieder öffnen und weitere Bestellungen akzeptieren.

Pilatus wird neben dem neuen Muster auch seine einmotorige Turboprop PC-12 NG auf der Messe zeigen. Die AERO beginnt am 18. April 2018 und endet am 21. April.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

1 Kommentar

  • Björn

    Such a low mounted clean wing makes sense. even a plane has to operate from unprepared airfileds like the soviet aircraft or the new Pilatus PC-24 which has a clean wing design and is especially designed for rough airfields. Mounting engines under a low wing also has its limits. The B737 reached the limits it cannot fit larger engines with the current design. As efficiency gets more and more important, the bypass ratio is going higher and higher. Means the turbofans get larger and larger. New materials in aircraft and engine manufacturing will get smaller and smaller improvements. IMHO the industry will soon reach a point where a radical new design is needed. Like blended wing bodies with counter rotating ducted fans. A bypass ratio of 50:1 should allow for a fuel burn of less than 1.5l/100km per pax. So for low range aircraft i could think of two large rear mounted engines or four smaller ones like the BAe 146 used.

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