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Dienstbeginn für Bombardiers Global 6500

Bombardier Aviation hat das erste Exemplar des Global 6500 in Dienst gestellt. Das Flugzeug dient zunächst dem Hersteller als Demonstrator, bevor der Kunde es selber nutzt. Auf der Geschäftsluftfahrtmesse NBAA-BACE in Las Vegas in diesem Monat wird Bombardier den Global 6500 ausstellen.

2.10.2019

Nur eine Woche nach der Zulassung durch Transport Canada hat Bombardier Aviation den ersten Global 6500 in Dienst gestellt. © Bombardier Aviation

Nur eine Woche, nachdem die kanadische Luftfahrtbehörde Transport Canada dem neuen Ultralangstreckenjet Bombardier Global 6500 die Musterzulassung erteilt hat, wurde das neue Muster vom Hersteller selbst  in Dienst gestellt. Das Flugzeug gehört nun zwar einem Kunden, wurde aber von Bombardier Aviation zurückgeleast, um es als Demonstrator zu nutzen. In dieser Funktion wird es auch auf der Geschäftsluftfahrtmesse NBAA-BACE im Static Display in Las Vegas ausgestellt. Die Messe beginnt am 22. Oktober und endet am 24. Oktober.

Der Antrieb kommt aus Dahlewitz

Rolls-Royce liefert in Form von zwei Pearl 15-Turbofans den Antrieb für den Business Jet. Das Triebwerk wurde in Dahlewitz bei Berlin entwickelt und wird dort auch in Serie gefertigt. Es verfügt über Triebwerksschaufeln mit interner Kühlung sowie ein fortschrittliches Engine Health Monitoring System.

Die maximale Reichweite des Global 6500 liegt bei 6.600 nautische Meilen (12.223 Kilometer), das ermöglicht dem Jet, Städtepaare wie New York und Dubai sowie London und Hongkong miteinander zu verbinden.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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