Homepage » Business Aviation » Global 7000 FTV3 stößt zur Testflotte hinzu

Global 7000 FTV3 stößt zur Testflotte hinzu

Bei der Flugerprobung und den Nachweisflügen für die Zulassung des neuen Ultralangstreckenjets Global 7000 kann Bombardier nun auf drei Flugzeuge zurückgreifen. Das dritte Exemplar des Global 7000, genannt FTV3, startete am 10. Mai in Toronto zu seinem ersten Flug.

12.05.2017

Der dritte Prototyp des Ultralangstreckenjets Bombardier Global 7000 startet am 10. Mai zu seinem Erstflug. © Bombardier Aerospace

Unter dem Kommando des Testpiloten Captain Logan Lamping startete das dritte Exemplar des Global 7000 am 10. Mai in Toronto zu seinem ersten Flug. Damit umfasst die Testflotte des Programms nun drei Flugzeuge. Copilot bei diesem Flug war Derek Thresher. Mit an Bord waren  die beiden Flugtestingenieure Duane Moore und Matthew DiMaiolo. Die Testabteilung nutzt das Flugzeug, firmenintern Flight Test Vehicle FTV3 bezeichnet,  zum Testen der Avionik sowie des elektrischen Systems. „Der Global 7000 Business Jet ist ein technisch sehr ausgefeiltes Flugzeug, und wir sind erfreut, dass unsere Testflugzeuge einen solchen hohen Grad an technischer Reife zeigen“, sagte Michel Ouellette, Senior Vice President Global 7000 und Global 8000 Program. „Unser Entwicklungs- und Zulassungzeitplan läuft auf Kurs. Das dritte Testflugzeug hilft uns, wie vorgesehen, die Zertifizierung 2018 zu schaffen, denn wir sammeln jetzt kontinuierlich mehr Testflugstunden.“

Global 7000 mit Dual-HUD

FTV3 ist das erste Exemplar des Musters mit einem Head-Up-Display (HUD) auf beiden Seiten des Cockpits. Der zweite Global-7000-Prototyp war im März erstmalig geflogen. Er hatte in den letzten Woche eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 0.995 erreicht und war nach Angaben des Herstellers damit der größte Business Jets, der jemals so nahe an die Schallmauer geflogen ist. Als maximale Reisegeschwindigkeit im normalen Flugbetrieb ist jedoch Mach 0.925 angegeben.

Der Global 7000 verfügt über eine 17 Meter lange Kabine und kann Distanzen bis zu 7.400 nautische Meilen (13.700 Kilometer) nonstop fliegen. Als Antrieb dienen zwei Passport-Turbofans von GE Aviation mit einem Startschub von je 16.500 lb (73 kN).

Nur einen Tag nach dem erfolgreichen Erstflug flog FTV3 von Toronto nach Wichita. Dort wird das Flugzeug während des Erprobungsprogramms beim Bombardier Flight Test Center am Wichita Eisenhower Airport stationiert sein.

Bombardier zeigt auf der Geschäftsluftfahrtmesse EBACE 2017 in Genf, die am 22. Mai eröffnet wird, ein Kabinenmodell der Global 7000. Der Bombardier-Stand hat die Nummer Z110.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.