Homepage » Business Aviation » Gulfstream hat eigenes AOG Service Center eingerichtet

Gulfstream hat eigenes AOG Service Center eingerichtet

Gulfstream Aerospace hat ein eigenes Service Center für AOG-Fälle eingerichtet. Dort sitzen Spezialisten, die helfen, die betroffenen Flugzeuge schnellstmöglichst wieder in die Luft zu bekommen.

9.04.2018

Gulfstream hat in Savannah ein eigenes Service Center ausschließlich für die Lösung von AOG-Fällen eingerichtet. © Gulfstream Aerospace

Drei Buchstaben möchte kein Flugzeugnutzer oder -betreiber jemals im Zusammenhang mit seinem Flugzeug hören: AOG. Die beiden Vokale und ein Konsonant stehen für „Aircraft on Ground“ und sind die Abkürzung für einen Status, bei dem ein Flugzeug aus technischen Gründen nicht einsatzbereit ist.

Gulfstream Aerospace hat bereits im vergangenen Monat innerhalb seiner Kundendienst-Organisation ein eigenes AOG Service Center eingerichtet, welches sich ausschließlich um Kundenflugzeuge kümmert, die von einer AOG-Situation betroffen sind. Sobald ein Anruf beim Kundendienst eingeht, der eine AOG-Situation eines Flugzeuges betrifft, tritt das AOG Service Center in Savannah im US-Bundesstaat Georgia auf den Plan.

Bessere Koordination durch räumliche Nähe

„Es ist zum ersten Mal, dass wir ein solch breit aufgestelltes, multidisziplinäres Team in einem Raum zusammengefasst haben, der ausschließlich AOG-Situationen behandelt“, sagte Derek Zimmerman, der Präsident von Gulfstream Kundendienstorganisation Product Support. „Durch die Zusammenlegung von Technik-Experten mit Ressourcen aus allen Teilen des Unternehmens, inklusive Logistik- und Einkaufsspezialisten, werden wir schneller und besser koordiniert auf Kundenanfragen reagieren können und die Flugzeuge schneller als je zuvor wieder in die Luft bringen“, so Zimmerman.

Seit 2002 stellt Gulfstream seinen Kunden die schnelle Ersatzteillieferung per Flugzeug im Bedarfsfall zur Verfügung. © Gulfstream Aerospace

Die Mitarbeiter des AOG Service Centers haben Zugriff auf alle wichtigen MRO-Ressourcen (Maintenance, Repair and Overhaul) des Unternehmens. Dazu gehören auch zwölf mobile Reparatur-Teams mit entsprechend ausgerüsteten LKW, sowie mehrere FAST-Flugzeuge (Field and Airborne Support Teams), die Mechaniker oder Ersatzteile auf dem schnellsten Weg dorthin befördern können, wo sie benötigt werden.

Gulfstream Aerospace hat in seiner Geschichte bislang über 2.800 Flugzeuge produziert, die auf der ganzen Welt im Einsatz sind. Das Unternehmen gehört zum General Dynamics-Konzern.

Volker K. Thomalla

 

 

 

Weitere Beiträge zu Gulfstream Aerospace:

Gulfstream G500 im Endspurt zur Zulassung

Gulfstream hat die letzte G450 ausgeliefert

Gulfstream G500 und G600 mit größerer Reichweite

 

Über Volker K. Thomalla

zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.