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Honda Aircraft ist in Japan erfolgreich

Der japanisch-amerikanische Flugzeughersteller Honda Aircraft hat die Zulassung für seinen Leichtjet HondaJet Elite in Japan erhalten. Nur wenig später lieferte der Hersteller das erste Exemplar des zweistrahligen Musters an einen japanischen Kunden aus. 

27.12.2018

Honda Aircraft hat am 20. Dezember 2018 den ersten HondaJet an einen Kunden in Japan übergeben. © Honda Aircraft

Die Business Aviation in Japan ist, wenn man die Wirtschaftsleistung des Landes als Grundlage heranzieht, noch vergleichsweise klein. Gerade einmal 256 Geschäftsreiseflugzeuge sind in Japan zugelassen, inklusive Turboprop-Flugzeugen. Der in Greensboro, im US-Bundesstaat North Carolina, ansässige Flugzeughersteller Honda Aircraft, will diesen Zustand ändern.

Anfang Dezember dieses Jahres erhielt die überarbeitete, leistungsfähigere Version des HondaJet, der HondaJet Elite, von der japanischen Zivilluftfahrtbehörde Japan Civil Aviation Bureau (JCAB) die Zulassung. Kurz vor Weihnachten feierte der Hersteller mit der Auslieferung des ersten HondaJet Elite in dem Land einen weiteren Meilenstein in Japan.

Zeremonie in Tokio-Haneda

Am 20. Dezember übergab Michimasa Fujino, der Präsident und Hauptgeschäftsführer  (CEO) von Honda Aircraft, im Rahmen einer Zeremonie auf dem Tokio-Haneda International Airport das Flugzeug an Kotaro Chiba, den Gründer eines Drohnen-Herstellers und ersten HondaJet-Kunden in Japan. Fujino sagte: „Es war immer unser Traum, den HondaJet am Himmel über Hondas Heimatland fliegen zu sehen, und wir sind sehr stolz darauf, diesen wichtigen Meilenstein für Hondas Luftfahrtzweig nun erreicht zu haben. Unser Ziel ist es, den Lifestyle von Menschen in Japan zu verbessern, indem wir ihnen die Business Aviation und den HondaJet Elite näherbringen.“

Der HondaJet Elite weist eine um 17 Prozent höhere Reichweite auf als die erste Version des zweistrahligen Leichtjets. © Volker K. Thomalla

Honda Aircraft hat erst im Juni dieses Jahres mit dem Vertrieb des Flugzeugs in Japan begonnen. Dazu hat das Unternehmen die Tochtergesellschaft HondaJet Japan gegründet, die innerhalb kurzer Zeit „über zehn Bestellungen für Flugzeuge entgegengenommen hat“, so das Unternehmen. Der erste HondaJet-Kunde in Japan, Kotaro Chiba, zeigte sich begeistert von seinem Flugzeug. Er sagte pathetisch in Haneda: „Honda hat ein Weltklasse-Produkt für die luftgestützte, individuelle Mobilität auf den Markt gebracht- Ich bin mehrfach in dem Flugzeug geflogen und kann die geringe Geräuschentwicklung, die Leistungsfähigkeit, die Sicherheit und die Stabilität dieses Flugzeugs bestätigen. Dieses Flugzeug ist einfach herausragend. Wenn die Leichtjets eine größere Verbreitung finden, dann wird ganz Japan wie eine einzige Metropolregion zusammenwachsen, was wiederum neue wirtschaftliche Aktivitäten beflügelt. Ich habe großes Vertrauen, dass heute, der 20. Dezember 2018, den ersten Tag der luftgestützten Mobilitätsrevolution in Japan darstellt.“

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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