Homepage » Business Aviation » Jet-Hersteller mit Extra-Service zum WEF 2019

Kopter Helicopters

Die Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen haben für das World Economic Forum (WEF 2019) in dieser Woche ihre Wartungskapazitäten an den meistgenutzten Flugplätzen des Treffens verstärkt, damit kein Teilnehmer aufgrund von technischen Problemen sein Flugzeug stehen lassen muss. 

21.01.2019

Dassault wird für die Flugzeuge der Teilnehmer des World Economic Forums in der Schweiz zusätzliches Wartungspersonal an den Flughäfen in der Schweiz bereitstellen. © Dassault Aviation

Kein anderes Ereignis zieht so viele Regierungsflugzeuge und Business Jets an wie das jährlich im schweizerischen Davos stattfindende World Economic Forum (WEF 2019). Hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse kommen per Flugzeug zu dem Treffen, um über die Zukunft zu beraten. In diesem Jahr steht das Treffen unter dem Motto „Globalization 4.0“.

Das hohe Aufkommen an VIP- und VVIP-Flugzeugen beschert den Business- und General Aviation Terminals sowie den FBOs auf den umliegenden Flughäfen wie Zürich, Basel, Friedrichshafen, Altenrhein, Friedrichshafen und Innsbruck eine sehr geschäftige Woche.

Große Herausforderung für FBOs

Doch nicht nur die Flughäfen haben mit dem WEF 2019-Verkehr eine besondere Herausforderung zu bewältigen. Auch die Kundendienst-Organisationen der Business Jet-Hersteller haben mehr zu tun als sonst. Bei einem solchen Großereignis wäre eine Panne eines Flugzeugs, die nicht vor Ort behoben werden kann, besonders peinlich. Deshalb haben die verschiedenen Hersteller ihre Wartungskapazitäten an den betroffenen Flugplätzen kurzzeitig erhöht und zum Teil zusätzliches Personal dort für die Dauer des WEF 2019 dort platziert.

Die Falcon 900LX von Dassault Aviation transportiert im Bedarfsfall nicht nur Techniker und dringend benötigte Teile, sondern fliegt auch gestrandete Passagiere an ihren Zielort. © Dassault Aviation

„Davos generiert ein außergewöhnlich hohes Aufkommen von Geschäftsreiseflugzeugen in der Region Zürich“, begründet  beispielsweise Jean Kayanakis, Senior Vice President des Worldwide Falcon Customer Service & Service Center Networks bei Dassault Aviation das Engagement seiner Organisation. „Wir möchten sicherstellen, dass Falcon-Betreiber, die an solchen globalen Veranstaltungen teilnehmen, Zugriff auf den schnellsten, umfassendsten und qualitativ besten Support vor Ort haben.“

Die Business Jet Hersteller sind mit mobilen Wartungskapazitäten auch an anderen Großereignissen präsent. Dazu gehört beispielsweise das Finale um die US-Meisterschaft im Football, der Super Bowl, die Olympischen Spiele oder die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, bei denen auch ein erhöhtes Aufkommen an Geschäftsreiseflugzeugen zu verzeichnen ist.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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