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Niki Lauda fliegt jetzt mit Bombardier Global 7500

Niki Lauda hat einen neuen Geschäftsreisejet übernommen. Als erster europäischer Kunde erhielt der österreichische Unternehmer einen Ultralangstreckenjet vom Typ Global 7500. Bombardier will in diesem Jahr zwischen 15 und 20 Exemplare seines Flaggschiffs ausliefern. 

30.03.2019

Der Global 7500 bietet eine Reichweite von bis zu 7.700 nautischen Meilen (14.260 Kilometer). © Bombardier

Bombardier Business Aircraft hat gestern bekanntgegeben, dass der österreichische Unternehmer und ehemalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda (70) als erster Kunde in Europa einen Ultralangstreckenjet vom Typ Global 7500 übernommen hat. Lauda hat bereits mehrere Business Jets von Bombardier besessen und für seine Geschäfts- und Privatreisen genutzt. Er ist selbst Pilot und hat diese Flugzeuge auch selbst geflogen.

Global 7500

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Flaggschiff Global 7500 an Niki Lauda, ​​unseren langjährigen geschätzten Kunden, liefern dürfen“, sagte David Coleal, Präsident von Bombardier Business Aircraft. „Der Global 7500 ist einfach der beste Business Jet auf dem Markt. Es setzt den Maßstab, an dem alle anderen Flugzeuge in der Business Aviation gemessen werden, was durch angesehene Design- und Luftfahrt-Auszeichnungen belegt wird.“

Niki Lauda entgegnete: „Ich habe es sehr genossen, die Entwicklung und das Wachstum des Global-Programms zu beobachten. Ich war schon immer beeindruckt von der Fachkenntnis, dem handwerklichen Können und den Innovationen, die in jeden Global Business Jet eingebaut werden. Der Global 7500 ist das gesamte Wissen, das die Bombardier-Teams im Laufe der Jahre gesammelt haben vereint, und ich freue mich darauf, die Reichweite, Geschwindigkeit und den Komfort, den dieser Jet bietet, zu erleben.“

Die Produktion läuft jetzt hoch

Der Hersteller fährt gerade die Produktion des im November 2018 von der FAA zugelassenen Jets hoch und will in diesem Jahr zwischen 15 und 20 Exemplare ausliefern. Am 21. Dezember 2018, rund acht Jahre nach dem Programmstart, hatte Bombardier Business Aircraft das erste Serienflugzeug dieses Typs an einen Kunden übergeben.

Der von zwei GE Passport-Turbofans angetriebene Business Jet bietet seinen Nutzern eine Reichweite von 7.700 nautischen Meilen (14.260 Kilometer). In die Kabine des neuen Flaggschiffs können Besitzer maximal 19 Sitze einbauen lassen. Typischerweise wählen die Kunden aber eine Bestuhlung für 12 bis 17 Passagiere. Als maximale Reisegeschwindigkeit gibt Bombardier Mach 0.925 an. Der Hersteller hat den Jet mit einem Fly-by-Wire-System ausgerüstet, was den Piloten ihre Arbeit erleichtert. Bombardier plant, die Global 7500 auch für Steilanflüge wie London City Airport zuzulassen.

Die Kabine des Zweistrahlers gehört zu den komfortabelsten in der Industrie, schließlich müssen sich die Passagiere auf Ultralangstreckenflügen auch wohl fühlen können. Die 16,59 Meter lange und 2,44 Meter breite Kabine ist in vier unterschiedliche Sektionen unterteilt. Zusätzlich ist noch eine Küchensektion sowie ein Ruheabteil für die Besatzung installiert. Optional ist sogar ein Dampfgarer für die Galley erhältlich. Ebenfalls auf der Liste der aufpreispflichtigen Sonderausstattungen steht eine Dusche.
Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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