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Pro Line Fusion für die Embraer Praetor 500 und 600

Der brasilianische Business-Jet-Hersteller Embraer Executive Jets rüstet seine beiden neuen Jets, die Praetor 500 und die Praetor 600, mit Cockpitavionik von Rockwell Collins aus.

23.10.2018

Embraer hat sich bei den beiden neuen Business Jets Praetor 500 und Praetor 600 für das Avionikpaket Pro Line Fusion von Rockwell Collins entschieden. © Rockwell Collins

Auch wenn die beiden von Embraer auf der NBAA-BACE in Orlando in der vergangenen Woche vorgestellten Midsize beziehungsweise Super Midsize Jets mit den neuen Namen Praetor 500 und Praetor 600 versehen worden sind, können sie ihre Herkunft nicht verleugnen. Bei ihnen handelt es sich um weiterentwickelte und leistungsstärkere Legacy 450 beziehungsweise Legacy 500. Der Rumpfdurchmesser beider Flugzeuge ist identisch mit dem ihrer Vorgänger, und auch viele Systeme wurde von den beiden Legacy-Jets übernommen, wenn auch in modifizierter Form.

Keine Experimente bei der Avionik

Auch bei der Avionik geht keine Experimente ein und bleibt bei der Avionikreihe Pro Line Fusion von Rockwell Collins. Da Michael Amalfitano, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Embraer Executive Jets, die Frage von Aerobuzz bejahte, ob der brasilianische Hersteller die Legacy 450 und Legacy 500 weiter anbieten werde, ist künftig Rockwell Collins-Avionik in vier Jets des Herstellers zu finden. Zum Umfang der Avionik in der Praetor 500 und 600 gehören:

  • Head-up-Guidance mit Enhanced und mit Synthetic Vision
  • Grafische Flugplanung
  • ein papierloses Cockpit mit elektronischen Karten und elektronischer Checkliste
  • TCAS mit ADS-B-Funktionalität
  • Windscherungs-Vorhersage
  • Trägheitsnavigation
  • Redundantes Flight Management System (FMS)
  • ein MultiScan-Wetterradar
  • DLS und FANS 1/A Datenverbindung mit Textfunktionalität
Die Praetor 500 ist der kleinere der beiden neuen Jets von Embraer. © Paul Kaps

Die vier großen Farbbildschirme im Cockpit der Jets haben eine Bildschirmdiagonale von je 38 Zentimetern. Die Piloten können die Bildschirme auf ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Rockwell Collins rechnet mit der Zulassung der neuen Pro Line Fusion-Version an Bord der Praetor-Jets im nächsten Jahr.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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