Homepage » General Aviation - news » AAS bietet King Air-Umrüstung auf G1000 NXi an

Um die ab 2020 vorgeschriebene ADS-B-Umrüstung kommt keines der betroffenen Flugzeuge herum. Der Augsburg Air Service empfiehlt Eignern der Beechcraft King Air zu überlegen, ob für sie nicht eine Umrüstung auf ein modernes Glascockpit wie das Garmin G1000 NXi die bessere Lösung sei.

23.04.2018

Das Garmin G1000 NXi ist zur Nachrüstung für die Beechcraft King Air verfügbar. © Garmin

Der Termin für die ADS-B-Ausrüstungspflicht steht und wird auch nicht mehr verschoben. Dies betonen die Luftfahrtbehörden immer wieder, zuletzt auf der AERO in Friedrichshafen. Ab dem 7. Juni 2020 müssen alle Flugzeuge in Europa, die schneller fliegen als 250 Knoten und/oder schwerer sind als 5,7 Tonnen, mit einem ADS-B-fähigen Transponder (Automatic Dependent Surveillance – Broadcast) ausgerüstet sein. Für Flugzeuge, die in den Vereinigten Staaten fliegen, gilt die ADS-B-Pflicht sogar bereits ab dem 1. Januar 2020, egal ob sie N-registriert sind oder nicht.

Paketumrüstung bietet Vorteile

Für ältere Modelle der Beechcraft King Air bietet sich durch die alleinige ADS-B-Ausrüstung kein Vorteil, sagt der Augsburg Air Service. Aber die Ausrüstungspflicht sei eine hervorragende Gelegenheit, die alte Avionik einer King Air gegen ein zukunftsfähiges und leistungsstarkes Avionikpaket Garmin G1000 NXi zu tauschen. Natürlich ist der komplette Austausch der Avionik aufwendiger als der Einbau eines einzelnen ADS-B-fähigen Transponders. Aber im Vergleich zu einem schrittweisen Wechsel auf neue Instrumente sparen King Air-Besitzer unnötige Werftliegezeit, und die Kosten einer Paketumrüstung liegen niedriger als der Austausch in Etappen. Nach der Umrüstung auf das G1000 NXi haben King Air-Besitzer ein Flugzeug mit einem der modernsten Avionikpakete, bei dem natürlich die ADS-B-Funktionalität enthalten ist. Mit der Umrüstung auf ein modernes Glascockpit steigern Besitzer auch den Wert ihres Flugzeuges.

Darauf zu warten, dass die Umrüstung günstiger werde, sei keine gute Idee, so die Firma. Das Upgrade werde nicht günstiger, ganz im Gegenteil. Aufgrund des für 2019 erwarteten Ansturms auf die Service-Betriebe werde mit einer Kostensteigerung für die Umrüstung von bis zu 15 Prozent gerechnet. Außerdem könne es passieren, dass es zu Wartezeiten bei der Umrüstung komme.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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