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Das Wachstum bei Piper beschleunigt sich noch

Die gute Nachfrage nach Trainingsflugzeugen und der Piper M-Class führt bei Piper Aircraft zu einem beschleunigten Wachstum. Im zweiten Quartal dieses Jahres hat sich dieser Trend beeindruckend fortgesetzt.

24.07.2018

Die Piper M600 ist am Markt gut etabliert. Piper Aircraft hat von seinem Flaggschiff allein im Jahr 2017 35 Exemplare an Kunden übergeben. © Piper Aircraft

Während des EAA AirVenture in Oshkosh hat Piper Aircraft aus Vero Beach die Produktionszahlen für das zweite Quartal 2018 veröffentlicht. Sie sind im Vergleich zum Vorjahresquartal um 65 Prozent gestiegen. „Piper ist die einzige Firma, die ein komplettes Produktportfolio an Trainingsflugzeugen anbietet. Dies hilft uns, mehr Verkäufe zu generieren und langfristige Kaufverpflichtungen von den weltweit führenden Flugschulen zu bekommen“, sagte Simon Caldecott, Präsident und Hauptgeschäftsführer von Piper.

Trainerverkäufe legen stark zu

Im zweiten Quartal 2018 hat Piper Aircraft 53 Neuflugzeuge ausgeliefert. Im zweite Quartal 2017 waren es nur 32. Besonders stark war – erneut – das Wachstum bei den Trainingsflugzeugen. In Q2/17 hatte das Unternehmen 15 Exemplare übergeben,  ein Jahr später waren es 34. Dies entspricht einem Zuwachs von 126 Prozent. Der Umsatz durch den Neuflugzeugverkauf stieg im zweiten Quartal 2018 auf 62,3 Millionen US-Dollar (53,28 Millionen Euro). Im Vorjahresquartal lag er noch bei 52,1 Millionen US-Dollar (44,56 Millionen Euro).

Piper erwartet, dass dieses Segment noch weiter zulegen wird. Der aktuelle Auftragsbestand für die Piper PA-28 Archer reiche bis in das dritte Quartal 2019 hinein, sagte Jackie Carlon, Senior Director of Marketing and Communications, Piper Aircraft, im Gespräch mit Aerobuzz.de.

Auch das erste Halbjahr 2018 lief gut bei Piper: Das Unternehmen lieferte 87 Flugzeuge aus. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres lag diese Zahl noch bei 57 Flugzeugen. „Die Nachfrage nach unseren M-Class-Flugzeugen ist anhaltend stark“, sagte Simon Caldecott. „Wir erwarten auch im zweiten Halbjahr 2018 gute Ergebnisse in beiden Marktsegmenten. Wir werden unseren strategischen Fokus auf die internationalen Märkte legen und auf eine nachhaltige Entwicklung unserer Produkte.“

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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