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Die Piper M600 ist in Europa zugelassen

Piper Aircraft hat auf der Geschäftsluftfahrtmesse EBACE in Genf heute die lang ersehnte Urkunde der EASA erhalten, die die Zulassung der Piper M600 bescheinigt. Um die FAA-Zertifizierung zu validieren, hat die europäische Behörde fast zehn Monate benötigt.

23.05.2017

Die Piper M600 ist das derzeitige Flaggschiff von Piper Aircraft. © V. K. Thomalla

Piper Aircraft hat sein Flaggschiff, die Turboprop-Einmot Piper M600, zur EBACE nach Genf gebracht. Der Weg hat sich für den Hersteller gelohnt, denn hier hat ihm die EASA die begehrte Zulassungsurkunde für das Flugzeug übergeben.

Der Weg dahin war lang. Piper hatte bereits im Juli vergangenen Jahres den Antrag auf Validierung der FAA-Musterzulassung des Typs nach Köln geschickt. Im November flogen EASA-Piloten die M600 am Piper-Stammsitz in Vero Beach, Florida. Auf der AERO im April zeigte sich Piper-Chef Simon Caldecott dann unzufrieden mit dem langen Zeitraum, der zwischen Antragstellung und Erteilung der Musterzulassung verging. Er führte als Beispiel die Validierung der FAA-Zulassung der M600 in Kanada und in Brasilien an. Die Kanadier haben dafür 30 Tage benötigt, die Brasilianer 60 Tage. Und die EASA benötigt fast zehn Monate.

Die Piper M600 ist derzeit auf einer Demotour in Europa. Aerobuzz.de durfte das Flugzeug von Kassel aus für einen Flugbericht fliegen. Für die EBACE in Genf hat der Hersteller die Tour für wenige Tage unterbrochen, um sie danach wieder aufzunehmen.

Bislang sind über 30 Flugzeuge dieses Musters an Kunden ausgeliefert worden.

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