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Game Composites GB1 Gamebird erhält FAA-Zulassung

Das neue Aerobatik-Flugzeug Game Composites GB1 Gamebird hat gestern die FAA-Zulassung erhalten. Die Zertifizierung erfolgt gerade einmal viereinhalb Monate nach der EASA-Zulassung. 

31.08.2017

Das Kunstflugzeug GB1 Gamebird erhielt am 12. April 2017 seine EASA-Zulassung. © Jean-Marie Urlacher

Auf dem EAA AirVenture in Oshkosh im vergangenen Monat hat GameBird-Konstrukteur Philipp Steinbach das Hochleistungs-Kunstflugzeug GB1 GameBird erneut auf beeindruckende Art im Flug vorgestellt. Vier Wochen später hat die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) dem von einem Sechszylinder-Lyoming-Motor angetriebenen Flugzeug die Musterzulassung erteilt. Die Zulassung erfolgte unter der Nummer A00073CE. Die EASA-Zulassung hatte das Muster bereits am 12. April dieses Jahres erhalten.

Jetzt auch mit Single Pilot Canopy

Im August hatte die Firma ein Single Pilot Canopy für das zweisitzige Muster vorgestellt. Die GameBird ist kompakt. Sie misst 6,90 Meter in der Länge und hat eine Spannweite von 7,70  Meter bei einer Flügelfläche von 11,3 qm. In die beiden Tragflächentanks passen je 108 Liter Avgas, der Akrotank im Rumpf nimmt 95 Liter auf.

Der rote Strich auf dem Fahrtmesser ist bei 235 Knoten aufgetragen. Die Manövergeschwindigkeit liegt bei 175 Knoten. Die Reisegeschwindigkeit bei einem Powersetting von 75 Prozent liegt bei beeindruckenden 200 Knoten und ermöglicht ein flottes Vorankommen. Die Reichweite bei dieser Cruise Speed beträgt 1.000 nautische Meilen beziehungsweise 1.852 Kilometer.

Im August 2016 hat Game Composites in Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas das Werk fertiggestellt, in dem die GB1 produziert wird. Philipp Steinbach sagte in einem Interview, man wolle im ersten Produktionsjahr acht bis zehn Flugzeuge bauen. Später könne man die Produktion auf bis zu 25 Exemplare pro Jahr steigern.

Volker K. Thomalla

 

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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