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Red Bull stellt Air Race Kalender für die Saison 2018 vor

Red Bull hat den Kalender für die Air Race-Saison 2018 vorgestellt. Den Auftakt bildet das Rennen in Abu Dhabi im Februar, das letzte Rennen findet in Asien statt. Erstmalig wird es auch ein Rennen in Frankreich geben. 

Der japanische Pilot Yoshihide Muroya gewann 2017 die Red Bull Air Race-Weltmeisterschaft. © Andreas Langreiter/Red Bull Content Pool

Die Red Bull Air Races legen im nächsten Jahr wieder an acht Stationen einen Stopp ein, gab Erich Wolf, der Geschäftsführer der Red Bull Air Race GmbH auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche bekannt. „Der Titelkampf 2017 war an Spannung kaum zu überbieten und hat die Welt bis zum letzten Rennen in Atem gehalten. Jetzt nutzen die Teams die Saisonpause, um ihre Rennflugzeuge noch schneller zu machen. Die besten Piloten der Welt werden immer besser. Und die Locations, die sie im nächsten Jahr willkommen heißen werden, sind spektakulär“, sagte er.

Red Bull Air Race Pilot Nicolas Ivanoff, General Manager Red Bull Air Race Erich Wolf, der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard und der Gründer und CEO von New Samurais, Patrick Karl, bei der Pressekonferenz in Cannes © Stephane Candé/Red Bull Content Pool

Wolf konnte nur fünf der acht vorgesehenen Stationen der kommenden Saison benennen. Bei drei Startorten der Rennserie war es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, sie zu benennen. Den Saisonauftakt bildet schon traditionell das Air Race in Abu Dhabi in der Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort fliegen die Piloten am 2. und 3. Februar um die ersten WM-Punkte. Den zweiten Stopp bildet Cannes an der französischen Riviera. Dort jagen die Piloten mit ihren schnellen Flugzeugen am 21. und 22. April um die Pylone.

2018 wieder drei Air Races in Europa

Einen Monat später, am 26. und 27. Mai macht der Rennzirkus in einer noch nicht benannten europäischen Stadt Station. Wiederum einen Monat später, am 23. und 24. Juni, fliegen die Air Race-Piloten in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Nach einer Rennpause im Juli startet die Rennserie am 4. und 5. August in einer nicht benannten asiatischen Stadt, bevor die Jagd um die WM-Punkte nur drei Wochen später in Kazan in Russland weitergeht. Indianapolis steht am 6. und 7. Oktober auf dem Rennplan. In diesem Jahr holte sich der diesjährige Weltmeister, der japanische Pilot Yoshihide Muroya, in Indianapolis den Weltmeistertitel. 2018 wird ein Rennen in einer asiatischen Stadt den Saisonabschluss bilden. In welcher Stadt das Saisonfinale stattfindet, konnte Wolf noch nichts sagen.

Piloten 2018 in der Master Class

Cristian Bolton (Chile)
Mikael Brageot (Frankreich)
Kirby Chambliss (USA)*
Mathias Dolderer (Deutschland)*
Michael Goulian (USA)
Matt Hall (Australien)
Nicolas Ivanoff (Frankreich)
Petr Kopfstein (Tschechien)
François Le Vot (Frankreich)
Pete McLeod (Kanada)
Yoshihide Muroya (Japan)*
Peter Podlunsek (Slowenien)
Martin Sonja (Tschechien)
Juan Velarde (Spanien)

*= waren bereits Weltmeister

Piloten 2018 Challenger Class

Mélanie Astles (Frankreich)
Florian Berger (Deutschland)
Kenny Chiang (China)
Kevin Coleman (USA)
Luke Czepilea (Polen)
Daniel Genevey (Ungarn)
Ben Murphy (Großbritannien)
Daniel Ryfa (Schweden)
Baptiste Vignes (Frankreich)

Mit Mélanie Astles war in der Saison 2016 erstmalig eine Frau im Wettbewerb vertreten. 2017 gewann sie das Rennen ihrer Klasse in Indianapolis.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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