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Alouette III des Bundesheeres bei harter Landung zerstört

Am späten Vormittag ist heute eine Alouette III des österreichischen Bundesheeres nach einer harten Landung umgekippt und in Flammen aufgegangen. Die Besatzung konnte sich unverletzt befreien.

29.06.2018

Das österreichische Bundesheer betreibt eine Flotte von rund 20 Alouette III. © Bundesheer

Heute ist um 10.26 Uhr Ortszeit ein leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber des Typs Alouette III in Österreich verunglückt. Der Unfallort des Helikopters des Bundesheeres liegt in der Nähe der Wolayerseehütte in den Karnischen Alpen im Bundesland Kärnten in über 1.800 Meter Höhe. Kurz vor der Landung war der Helikopter in Turbulenzen geraten und hatte hart aufgesetzt. Danach war der Hubschrauber umgekippt und in Flammen aufgegangen. Die vierköpfige Besatzung konnte sich nach Angaben des Bundesheeres unverletzt retten. Die Streitkräfte haben ein SAR-Team zum Unfallort geschickt.

Der Hubschrauber war zum Personal- und Materialtransport beim Sicherungsanlagenbau am Plöckenpass im Einsatz. Das Bundesheer hat eine Flugunfallkommission gebildet, die den Unfall untersuchen wird.

Die Alouette III-Flotte ist betagt

Die Alouette III des Bundesheeres sind betagte Helikopter, die sich aber durch gute Leistungen in der Höhe auszeichnen. Sie sollten eigentlich 2020 abgelöst werden, aber im vergangenen Jahr wurde eine Nutzungsdauerverlängerung bis 2025 beschlossen. Die Alouette III wurden 1967 und 1973 von Österreich beschafft, sind also bereits 51 beziehungsweise 45 Jahre alt. Das Bundesheer hat die Alouette III an den Stützpunkten Augen im Ennstal, Klagenfurt und Schwaz in Tirol stationiert.

Zu den Aufgaben der Alouette III des Bundesheeres gehören: Außenlasttransporte, Rettungs- und Bergeflüge, Krankentransporte, Grenzraumüberwachungsflüge, Löschflüge mit Löschwasserbehälter am Außenlasthaken, Verbindungsflüge aller Art sowie Bildflüge.

 

 

 

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