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Nippon TV hat eine AW139 als News-Chopper übernommen

Der private japanische Fernsehsender Nippon TV hat seinen 2016 bestellten Helikopter vom Typ AW139 gestern in Philadelphia in Empfang genommen. Der zweimotorigen Hubschrauber wird nun per Schiff nach Japan transportiert, bevor er dort als Nachrichten-Helikopter zum Einsatz kommt.

13.12.2018

Die japanische Fernsehstation Nippon TV hat bei Leonardo Helicopters in Philadelphia eine AW139 in Empfang genommen, die als News-Helikopter in Japan zum Einsatz kommen soll. © Leonardo

Japan ist ein guter Markt für den italienischen Hubchrauberhersteller Leonardo Helicopters. Gestern waren Firmenvertreter des japanischen Fernsehsenders Nippon TV aus Tokio nach Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania gekommen, um im dortigen Leonardo-Werk ihren neuesten Helikopter entgegenzunehmen. Die zweimotorige AW139 soll in Japan als News-Chopper fliegen. Der Sender wurde 1953 als erster Privatsender des Landes gegründet und ist auch Pionier beim Einsatz von TV-Helikoptern.

Insgesamt fliegen rund 130 Leonardo-Hubschrauber verschiedener Typen in Japan. Sie werden für eine Vielzahl unterschiedlichster Missionen benötigt, wie zum Beispiel SAR (Search and Rescue), HEMS (Helicopter Emergency Medical Services), Brandbekämpfung, Personentransport und News-Unterstützung. Dabei ist die AW139 besonders populär. Über 50 Exemplare dieses Musters fliegen in Japan, unter anderem bei der japanischen Küstenwache, bei verschiedenen Polizei-Einheiten sowie beim nationalen Katastrophenschutz.

Vertriebsvertrag wurde verlängert

Während der Messe Japan Aerospace 2018 Ende November hat Leonardo mit seinem Generalvertriebspartner für die AW139, AW169 und AW189 in Japan, Mitsui Bussan Aerospace, einen Kaufvertrag über vier weitere Hubschrauber geschlossen. Erst im März hatten die beiden Firmen ihre Vertriebspartnerschaft um drei Jahre verlängert und gleichzeitig eine Vereinbarung zur Verbesserung des Kundendienstes getroffen. Dazu wird Leonardo sein Lager vor Ort in Japan mit mehr Ersatzteilen bestücken.

Volker K. Thomalla

 

 

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