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Robinson Helicopters feiert 40 Jahre Robinson R22

Vor 40 Jahren begann mit der FAA-Zertifizierung der R22 die Geschichte der erfolgreichsten Leichthubschrauber-Familie der Welt. Die Robinson Helicopter Company feierte das Jubiläum ihres Stammvaters mit einer R22, die in den Farben des ersten Exemplares lackiert war. Das Cockpit sieht heute allerdings dramatisch anders aus als vor 40 Jahren. 

7.03.2019

Diese Robinson R22 wurde zum Jubiläum der Zulassung des Musters vor 40 Jahren in den Farben der allerersten R22 lackiert und auf der Heli-Expo 2019 in Atlanta an den Kunden übergeben. © V. K. Thomalla

Am 16. März 1979, also vor 40 Jahren, hat der Luftfahrtingenieur Frank Robinson die Musterzulassung für den von ihm entwickelten, leichten, zweisitzigen Helikopter Robinson R22 erhalten. Vier Jahre zuvor hatte der Ingenieur, der zuvor unter anderem bei Cessna Aircraft und bei Hughes Aircraft gearbeitet hatte, den Prototyp seines selbst beim Erstflug geflogen. Nach einer mehrjährigen Erprobungsphase hatte Robinsons Start-up-Unternehmen dann die Zulassungsurkunde der Federal Aviation Administration (FAA) in der Hand. Damit begann ein Siegeszug, der bis heute anhält.

Außen retro, innen top-of-the-line

Auf der Heli-Expo 2019 in Atlanta hat die Robinson Helicopter Company aus Torrance in Kalifornien das Jubiläum ihres ersten Hubschrauber-Musters mit einem speziellen Helikopter gefeiert. Sie hat eine neue R22 in den Farben der allerersten R22 mit der Seriennummer S/N 0001 lackiert und auf der Messe an den neuen Besitzer übergeben.

Äußerlich sieht die heutige R22 noch aus wie ihr Urahn, allerdings sieht das Cockpit deutlich anders aus. Der Käufer des Leichthubschraubers, Les Gillespie von Gardner Aviation Services aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia, hat die R22 mit einem Paket moderner Avionik ausstatten lassen. Neben dem Avidyne IFD 440 GPS/COM mit Synthetic Vision verfügt der Leichthubschrauber auch über WLAN. Damit das Tablet des Piloten oder des Copiloten nicht im Cockpit herumfliegt, hat Gillespie auch werksseitig eine Halterung auf der Copilotenseite installieren lassen.

Robinson hat bislang rund 4.800 Exemplare der R22 produziert. Allein im vergangenen Jahr hat der kalifornische Hersteller noch 33 neue R22 an Kunden übergeben. Auf Basis der R22 entstanden im Laufe der Jahre die viersitzige R44 sowie der Turbinenhubschrauber R66, der sich heute zum Bestseller im Produktportfolio des Herstellers entwickelt hat.

Volker K. Thomalla

 

 

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