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Russian Helicopters zeigt die Ka-62 auf der MAKS

Der zweimotorige Hubschrauber Ka-62 von Russian Helicopters debütierte auf der MAKS in Schukowski im Flugprogramm. Das Unternehmen ist zuversichtlich, die Zulassung für seinen neuen Helikopter im nächsten Jahr zu erreichen. 

29.08.2019

Russian Helicopters zeigt auf der Aerospace-Messe MAKS in Schukowski die Ka-62, einen Hubschrauber der 6,5 Tonnen-Klasse. © Russian Helicopters

Der zur russischen Rostec State Corporation gehörende Hubschrauberhersteller Russian Helicopters Holding Company hat auf der derzeit in Schukowski stattfindenden Aerospace-Messe MAKS 2019 seinen Mehrzweckhubschrauber vom Typ Ka-62 im Static und im Flying Display vorgestellt. „Die Teilnahme am Flugprogramm einer der größten Airshows der Welt ist für uns eine großartige Gelegenheit, potenziellen Kunden die Flugeigenschaften dieses hervorragenden Drehflüglers zu demonstrieren. Es ist ein großer Schritt für unsere Ka-62, die ihrer Indienststellung auf dem russischen Markt und internationalen Märkten täglich näher kommt. Wir erwarten die Zulassung für die Fracht- und die Passagierversion 2020“, sagte Andrej Boginsky, der Generaldirektor von Russian Helicopters auf der MAKS.

Die Ka-62 wurde vom Konstruktionsbüro Kamow entwickelt, in Serie gebaut wird der Helikopter der 6,5-Tonnen-Klasse von der Progress Aviation Company in Arsenjev, nordöstlich von Wladiwostok.

Serienfertigung bei Wladiwostok

Der Hubschrauber verfügt sowohl über westliche als auch über russische Systeme. So liefert der französische Hersteller Safran Helicopter Engines mit dem 1.680 PS starken Ariden 3G die beiden Triebwerke, während das Glascockpit vom russischen Hersteller Transas stammt. Die Ardiden 3G-Antriebe wurden Ende Juni 2017 von der europäischen Flugsicherheitsagentur EASA zugelassen.

Russian Helicopters hat das Muster nach den Bauvorschriften EASA CS-29 beziehungsweise der russischen AP-29 konstruiert. Die Ka-62 besteht zu einem großen Teil aus polymeren Faserverbundwerkstoffen. Sie ist besonders an die harschen klimatischen Bedingungen Russlands und der GUS-Staaten angepasst. Beispielsweise müssen weder das Getriebeöl des Heckrotors noch der Antrieb selbst bis Temperaturen von -35 Grad Celsius vorgeheizt werden. Der Helikopter ist derart robust gebaut, dass er selbst im russischen Winter keinen Hangarplatz benötigt. Er kann dauerhaft unter offenem Himmel abgestellt werden.

Die Ka-62 ist nach Angaben des Herstellers der erste russische Hubschrauber mit einem ummantelten Heckrotor. Der Helikopter hat ein festes Fahrwerk, das so konstruiert wurde, dass es bei einem harten Aufprall Energie absorbiert, um Verletzungen der Insassen zu vermeiden.

Ursprünglich sollte die Ka-62 schon 2014 zugelassen sein. Doch dauernde Verzögerungen in dem Programm führten dazu, dass der erste Prototyp erst im Mai 2017 seinen Erstflug absolvierte. Derzeit fliegen drei Prototypen der Ka-62.

 

 

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