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EHA und EASA bringen Helikoptermesse European Rotors nach Köln

Die EASA und der europäische Hubschrauberverband haben heute eine neue Messe gelauncht: European Rotors soll im November in Köln stattfinden und sich neben Helikoptern auch mit dem Thema der künftigen VTOL-Fluggeräte beschäftigen. Wichtige Player der Industrie haben dem neuen Event ihre Unterstützung zugesagt.

21.01.2020

Am 21. Januar 2020 stellten die Organisatoren mit ihren Partnern die neue Hubschraubermesse und -konferenz European Rotors in Köln vor. © Volker K. Thomalla

Vom 10. bis zum 12. November wird in diesem Jahr auf dem Gelände der Messe Köln eine neue Messe für Hubschrauber und VTOL-Luftfahrzeuge in Verbindung mit einer Konferenz für Flugsicherheit stattfinden, gaben heute die Organisatoren und Veranstalter bekannt. Das neue Event mit dem Namen European Rotors – The VTOL Show and Safety Conference wird von dem Europäischen Hubschrauber-Verband EHA (European Helicopter Association) in Kooperation mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) veranstaltet und organisatorisch von der Messe Friedrichshafen betreut, die durch die AERO über eine große Erfahrung mit der Durchführung von Luftfahrtmessen verfügt.

Bei der Präsentation der neuen Messe in Köln wurde deutlich, dass das Event in der Industrie eine große Unterstützung erfährt. Prominente Vertreter von Airbus Helicopters, Bell und Safran Helicopter Engines waren vor Ort und betonten die Bedeutung, die sie dieser neuen Veranstaltung beimessen. Die beiden Hersteller Leonardo und Kopter waren zwar nicht bei der Präsentation in Köln vertreten, äußerten sich aber schriftlich positiv über die neue Messe.

Unterstützung der Industrie zugesichert

Peter Möller, der Vorsitzende der EHA, sagte bei der Pressekonferenz: „European Rotors ist ein wichtiger Meilenstein bei unseren Bemühungen, den sozialen und ökonomischen Wert des Betriebs von Drehflüglern für die Gesellschaft in Europa zu promoten. Dieses einzigartige Event wird das bekannte EASA Rotorcraft and VTOL Symposium zusammen mit anderen Konferenzen, Workshops, Trainingskursen und technischen Briefings vereinen. Wir werden damit Betreibern, Herstellern, Luftfahrtbehörden, Zulieferern, Mechanikern, Piloten, Kunden und anderen eine Gelegenheit bieten, Networking zu betreiben, sich über die modernsten Systeme, Ausrüstungen und Dienstleistungen zu informieren, bestehende und künftige Vorschriften zu diskutieren und an zielgerichteten Trainings teilzunehmen.“ 

European Rotors will sich auf die zivilen und behördlichen Aspekte von Hubschraubern konzentrieren. © Christian Keller/Airbus Helicopters

European Rotors konzentriert sich auf die zivilen und behördliche Anwendungen von Drehflüglern, bislang ist nicht geplant, militärische Anwendungen von Hubschraubern in die Ausstellung aufzunehmen.

Die Messe Köln bietet mit der Halle 8 ihre neueste Ausstellungshalle an. Bis zu 15.000 Quadratmeter Fläche stehen für die European Rotors zur Verfügung, Platz sollte also kein Problem darstellen. Hubschrauber dürfen zu Ausstellungszwecken direkt vor der Halle landen und werden in der Halle ausgestellt. Die erforderliche Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf habe man erhalten, berichtete Peter Möller.

Das Event soll neben dem Fachpublikum auch ein allgemeines Publikum ansprechen. Die Branche sieht sich einem zunehmendem Fachkräftemangel ausgesetzt und will European Rotors vom 10. bis zum 12. November dafür nutzen, junge Menschen für eine Karriere in der Helikopter- und VTOL-Industrie zu begeistern. Das allgemeine Publikum hat auf der European Rotors die Möglichkeit, über die Bandbreite der Drehflügler zu informieren und mehr über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Fluggeräte zu erfahren.

Die Messe soll zunächst für drei Jahre als jährliches Event in Köln stattfinden. Danach wolle man sie jährlich auch an anderen Orten in Europa ausrichten, sagte Peter Möller.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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