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US-Regierung genehmigt Apache-Verkauf an Indien

Das US-Außenminsiterium hat den Kauf von sechs weiteren Kampfhubschraubern des Typs Boeing AH-64E Apache an Indien genehmigt. 

15.06.2018

Das US-Außernministerium hat den Verkauf von sechs weiteren Boeing AH-64E Apache an die indischen Streitkräfte genehmigt. © Boeing

Das für den Export von Rüstungsgütern zuständige US-Außenministerium hat genehmigt, dass die indische Regierung sechs weitere Kampfhubschrauber vom Typ Boeing AH-64E Apache kaufen darf. Der Verkauf geschieht nicht – wie sonst üblich – im Rahmen eines Geschäfts von Regierung zu Regierung –, sondern als Direktverkauf vom Hersteller an den Kunden.

Indien hatte bereits im September 2015 22 Helikopter dieses Musters plus Ausrüstung und Bewaffnung bei Boeing bestellt. Die ersten Exemplare aus dieser Bestellung sollen im nächsten Jahr nach Indien geliefert werden.

Auftragswert über 900 Mio. US-Dollar

Den Wert des jetzt genehmigten Verkaufs beziffert das Außenministerium auf 930 Millionen US-Dollar (793 Millionen Euro). In dem Paket enthalten sind 14 Triebwerke des Typs T700-GE-701D von GE Aviation, vier Feuerleitradare APG-78 von Northrop Grumman, 200 Stinger-Raketen sowie 30-mm-Übungsmunition.

Boeing ist in Indien industriell engagiert. So hat das Unternehmen zusammen mit dem indischen Tata-Konzern das Joint-Venture Tata Boeing Aerospace gegründet, das in Hyderabad Rümpfe für den AH-64 fertigt. Im März dieses Jahres hat das Werk die Produktion aufgenommen, und den ersten Apache-Rumpf „Made in India“ am 8. Juni an Boeing übergeben.

Bob Fischer 

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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