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ADS-B-Umrüstung: Der Countdown läuft!

Die in Friedrichshafen beheimatete airplus Maintenance GmbH will Flugzeugbesitzer für ein wichtiges Umrüstungsdatum sensibilisieren: Ab dem 7. Juni 2020 müssen Geschäftsreiseflugzeuge mit einem ADS-B Receiver ausgerüstet sein. In den Vereinigten Staaten von Amerika gilt die ADS-B-Ausrüstungspflicht bereits ab dem 17. Januar 2020.

15.12.2017

Besitzer von älteren Geschäftsreiseflugzeugen (das Foto zeigt das Cockpit einer Cessna Citation V) müssen die verpflichtende Umrüstungsfrist auf ADS-B beachten, sonst dürfen sie nach dem 7. Juni 2020 in Europa nicht mehr fliegen. © Cessna Aircraft

Bis zum Stichtag 7. Juni 2020 sind es nur noch 888 Tage. Bis dahin müssen Geschäftsreiseflugzeuge, die in Europa nach Instrumenteflugregeln fliegen wollen, und die schwerer sind als 5,7 Tonnen und/oder schneller fliegen als 250 Knoten, mit einem ADS-B-fähigen Transponder ausgerüstet sein. Die ADS-B-Umrüstung (Automatic Dependent Surveillance – Broadcast) ist verpflichtend. Eine Verschiebung der Umrüstungspflicht wird es – wie von einigen Flugzeugbesitzern erwartet – nicht geben. Betroffene Flugzeuge, die nicht ADS-B-fähig sind, dürfen nach dem Stichtag mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr fliegen! Darauf weist die airplus Maintenance GmbH aus Friedrichshafen hin.

„Es ist absolut notwendig, spätestens jetzt zu beginnen, Termine für eine Umrüstung zu planen“, sagt Florian Kindzorra, Prokurist bei der airplus Maintenance. „Die Avionikbetriebe haben eine hohe Auslastung durch das Tagesgeschäft. Es wird keine Verschiebung des Mandats geben, so dass die Nachfrage nach ADS-B-Umrüstungen stark steigen wird, je näher das Datum rückt.“

Gute Planung verhindert Flugausfälle

Besitzer, die die verpflichtende Umrüstung jetzt mit ihrem Maintenance-Betrieb zusammen planen, können davon ausgehen, dass sie die Modifikation mit einem der regelmäßig anstehenden Werftaufenthalte durchführen können. Viele Umrüstungen sind in Form von Plug-and-Play-Lösungen in kurzer Zeit umzusetzen. Je älter und je seltener ein Flugzeugtyp jedoch ist, umso zeitaufwendiger wird die Anpassung. Flugzeuge, die zum Stichtag nicht umgerüstet sind, müssen damit rechnen, nicht mehr fliegen zu dürfen.

„Wir haben bei der obligatorischen Umrüstung von Flugzeugen auf Funkgeräte mit 8,33 kHz Kanalabstand zum Januar 2018 die Erfahrung gemacht, dass manche Flugzeugbesitzer sich viel zu spät mit der Umrüstung auseinandergesetzt haben und nun ihr Flugzeug mehrere Wochen nicht nutzen dürfen, da keine Möglichkeit mehr besteht, sie pünktlich mit den neuen COM-Geräten auszurüsten. Ich kann nur jedem bei der ADS-B-Umrüstung raten: Don’t be that guy!“ sagte Laurent Gauthier, Geschäftsführer der airplus Maintenance GmbH.

Eine frühzeitig geplante Umrüstung auf ADS-B ist zudem günstiger als eine Umrüstung in letzter Minute – wenn diese überhaupt möglich ist. Obwohl die Avionik-Hersteller ihre Fertigungskapazitäten hochgefahren haben, könnte es kurz vor Schluss zu Lieferengpässen kommen.

„airplus Maintenance ist die absolut richtige Firma für Ihre ASD-B-Umrüstung“, sagt Florian Kindzorra. Die Firma ist eine von der EASA zugelassene Design Organisation und offizieller Vertriebspartner führender Avionik-Hersteller wie Rockwell Collins, Honeywell, Bendix/King, Garmin und Freeflight. Sie hat eine große Erfahrung mit Umrüstungen und Modifikationen, was sich auch daran zeigt, dass sie ergänzende Musterzulassungen für eine Vielzahl von Flugzeugmuster hält. „Wir sind darauf vorbereitet, für unsere Kunden auch im Mehrschichtbetrieb zu arbeiten“, sagt Kindzorra.

 

 

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