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Raytheon Company und United Technologies fusionieren

Die Konsolidierung der Aerospace-Industrie in den USA schreitet weiter voran: Raytheon und United Technologies (UTC) haben angekündigt, im Rahmen eines Aktientausches zu einem neuen Konzern zusammenzugehen. Das neue Unternehmen wird einen Umsatz von rund 74 Milliarden US-Dollar (66 Milliarden Euro) erreichen.

11.06.2019

Pratt & Whitney hat das Auftragsbuch für den GTF-Getriebfan in den vergangenen Monaten trotz Kinderkrankheiten weiter füllen können. © Airbus

Die Fusionswelle in der Luft- und Raumfahrtindustrie der Vereinigten Staaten von Amerika rollt weiter. Gerade erst hat United Technologies seinen Geschäftsbereich Aerospace Systems mit Rockwell Collins zu Collins Aerospace zusammengeführt, da geht der Konzern die nächste große Fusion an. Die Raytheon Company und die United Technologies Corporation haben angekündigt zu fusionieren. Der geplante Deal ist noch abhängig von verschiedenen behördlichen Genehmigungen. Deshalb erwarten die beiden Konzerne, dass die Fusion erst im nächsten Jahr vollzogen werden kann.

Otis und Carrier werden verkauft

Durch die Fusion wird sich UTC von dem Fahrstuhlhersteller Otis und von seiner Tochter Carrier, die Klimaanlagen herstellt, trennen. Die beiden Firmen sollen im nächsten Jahr verkauft werden. Die neue Firma soll Raytheon Technologies heißen, obwohl United Technologies rund 53 Prozent der Anteile des neuen Unternehmens einbringen wird.

Die Vorstände von Raytheon und UTC erwarten Einsparungen durch Synergien in Höhe von jährlich einer Milliarde Dollar ab dem vierten Jahr nach dem Zusammenschluss. Der neue Konzern soll aus vier Geschäftsbereichen bestehen: Neben Pratt & Whitney und Collins Aerospace, die United Technologies einbringt, sollen noch die Bereiche Intelligence, Space & Airborne Systems sowie Integrated Defense & Missile Systems von Raytheon eingebracht werden.

Volker K. Thomalla

 

 

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