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Safran ist gut in das Jahr 2019 gestartet

Der französische Aerospace-Konzern Safran hat im ersten Quartal 2019 ein Umsatzplus von 36,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielt. Die Produktionsrate der LEAP-1B-Triebwerke für die Boeing 737 MAX behält das Unternehmen bis auf weiteres bei.

29.04.2019

Das LEAP-Triebwerk von CFM International hat insgesamt über drei Millionen Flugstunden im Liniendienst absolviert. © Raphael Soret/Safran

Der französische Aerospace-Konzern Safran hat ein bemerkenswert gutes erstes Quartal 2019 erreicht. Der Konzernumsatz stieg auf 5,781 Milliarden Euro, das entspricht einer Zunahme um 36,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2018.  Damit liegt die Umsatzentwicklung über dem Plan. Safran betont im Geschäftsbericht für das erste Quartal, dass es sich bei dem Wachstum vor allem um ein organisches Wachstum handelt, das von den Aktivitäten in den Segmenten  Antriebe, Flugzeugausrüstung und Verteidigung getrieben wurde. Der Bereich Aircraft Interiors erhole sich wieder und mach Fortschritte, vor allem bei Sitzen. Im Geschäftsbereich Aircraft Interiors würden die von Zodiac Aerospace übernommenen Aktivitäten seit März 2018 voll ausgewiesen.

LEAP-Produktion wird bei Bedarf angepasst

Die Auslieferungen von CFM-Triebwerken (LEAP und CFM56) stiegen um 15,9 Prozent von 498 Einheiten im ersten Quartal 2018 auf 577 Einheiten im ersten Quartal 2019. In dieser enthalten sind 424 LEAP-Triebwerke, deren Anteil stetig steigt. In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 hatte Safran noch 186 LEAP-Triebwerke an Flugzeughersteller übergeben. Parallel zum Produktionshochlauf des LEAP-Turbofans geht die Fertigungsrate des CFM56 planmäßig zurück. Wurden im ersten Quartal 2018 noch 312 CFM56 übergeben, so waren es 2019 nur noch 153.

In Bezug auf die Anfang April angekündigte Produktionskürzung der Boeing 737 MAX teilte der Hersteller mit, dass das CFM International-Konsortium die Produktionsrate des LEAP-1B-Triebwerks zum jetzigen Zeitpunkt beibehalte. Philippe Petitcolin, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Safran, sagte, man stehe zu seinen Kunden und verfolge die Ankündigungen sehr aufmerksam, um bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

 

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