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China bestellt 140 Flugzeuge bei Airbus

Beim Staatsbesuch vor dem G20-Gipfel hat die chinesische Beschaffungsbehörde CAS einen Rahmenvertrag mit Airbus über den Kauf von 140 Flugzeugen getroffen. Die Unterschriften unter den Vertrag wurden in Berlin im Beisein des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und der Bundeskanzlerin Angela Merkel geleistet. 

Unter den 140 Flugzeugen, die China bei Airbus kaufen will, sind auch 40 Airbus A350 XWB. © Volker K. Thomalla

Die staatliche China Aviation Supplies Holding Company (CAS) hat heute in Berlin einen Vertrag mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus über den Kauf von 140 Flugzeugen geschlossen. Den Rahmenvertrag unterschrieben Airbus-Chef Tom Enders und Sun Bo, Executive Vice President von CAS. Bei der Vertragsunterzeichnung waren der chinesische Präsident Xi Jinping und die Bundeskanzlerin Angela Merkel anwesend.

Der Vertrag sieht den Kauf von 100 Flugzeuge aus der A320-Familie und 40 A350 vor. „Dies ist eine großartige Bestätigung unserer führenden Produkte sowohl im Widebody- als auch im Narrowbody-Segment“, sagte Tom Enders. „China ist heute einer der weltweit wichtigsten Märkte für die Luftfahrt, und wir fühlen uns geehrt, das wir die Entwicklung und das schnelle Wachstum von Chinas Zivilluftfahrt mit unserem wettbewerbsfähigen Portfolio unterstützen dürfen.“

Chinas Luftverkehr wächst überdurchschnittlich

Zu Ende Mai hatten chinesische Fluggesellschaften nach Angaben des Herstellers 1.440 Airbus-Flugzeuge in Betrieb. Den größten Teil dieser Flotte, nämlich 1.230 Exemplare  machen die Standardrumpf-Flugzeuge der A320-Familie aus.

Nach den Marktvorhersagen der beiden großen Verkehrsflugzeughersteller Boeing und Airbus wird China innerhalb der nächsten beiden Dekaden zum größten Luftverkehrsmark der Welt aufsteigen.

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