Homepage » Industrie » Die ILA 2020 findet im Home Office statt

Die ILA 2020 findet im Home Office statt

Auch wenn Messen derzeit nicht stattfinden können, versuchen die Veranstalter, als Kommunikationsplattform aktiv zu bleiben. Die ILA 2020, die eigentlich heute hätte beginnen sollen, hat die Initiative ILA Goes Digital gestartet.

13.05.2020

Grob Aircraft zeigte sein Höhenforschungsflugzeug G520T sowie den Turbopop-Trainer G120TP auf der ILA 2018. © Rudi Pilz

Ohne die Covid-19-Pandemie würde sich die Luft- und Raumfahrt derzeit auf der ILA in Berlin treffen. Die größte Aerospace-Messe sollte vom 13. bis zum 17. Mai auf dem Berlin ExpoCenter am Flughafen Schönefeld stattfinden. Angesichts der Reisebeschränkungen und der Einschränkungen für Veranstaltungen war eine Durchführung in der bisherigen Form jedoch nicht vorstellbar. Die Veranstalter BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrt-Industrie) und Messe Berlin hatten im März dieses Jahres die Entscheidung getroffen, die ILA abzusagen. Die ILA vor zwei Jahren war eine der besten und größten ihrer Art, an ihr haben über 1.100 Aussteller aus mehr als 40 Ländern und rund 180.000 Fach- und Privatbesucher teilgenommen.

Impressionen von der ILA 2018

 

Mit der Initiative #ILAGoesDigital wollen die Veranstalter wenigstens als Kommunikationsplattform aktiv bleiben. Heute ging ILA Goes Digital ans Netz. Neben Videostatements, unter anderem von Thomas Jarzombek, dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, und Dirk Hoke, dem Präsidenten des BDLI, finden sich auf der Website auch Präsentationen und Produktvorstellungen. Bis Mitte Juli sollen hier regelmäßig jeden Mittwoch neue Inhalte eingestellt werden.

Die nächste analoge ILA ist für den Mai 2022 geplant.

Volker K. Thomalla

 

Folgen Sie uns auf Twitter
Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen?

Die ILA 2020 findet nicht statt!

Über Volker K. Thomalla

zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.