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DLR und Embraer vertiefen Zusammenarbeit in der Forschung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer haben auf der Paris Air Show ein Abkommen zur intensiveren wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Luftfahrt unterzeichnet.

22.06.2017

Professor Rolf Henke (li.), DLR, und Daniel Moczydlower, Embraer, nach der Unterzeichnung des Abkommens zur Vertiefung der Forschungszusammenarbeit auf dem Paris Air Show. © DLR

Das Abkommen wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget während eines Treffens des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke mit dem Embraer Vize-Präsidenten für Technologieentwicklung, Daniel Moczydlower, präsentiert. Die Vertragspartner wollen künftig deutlich umfangreicher gemeinsam an Luftfahrt- Forschungsfragen arbeiten, wie zum Beispiel an der Verringerung von Fluglärm und Emissionen, an Verbesserungen der aerodynamischen und aeroelastischen Leistungsfähigkeit von Flugzeugen sowie zahlreichen Aspekten des Flugzeugleichtbaus mit faserverbundverstärkten Kunststoffen und integrierten adaptronischen Systemen.

„Wir wollen zunehmend in weltweiten internationalen Kooperationen die Kompetenzen der DLR-Forschung mit starken Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammenführen“, sagt Prof. Henke anlässlich des Abkommens. „Es freut uns daher sehr, dass wir diesen gemeinsamen Weg in der Luftfahrtforschung nun mit dem Flugzeughersteller Embraer noch enger beschreiten werden.“

Embraer und das DLR kennen sich bereits aus früheren gemeinsamen Projekten. So gibt es beispielsweise gemeinsame Forschungsaktivitäten bei der Modellierung der Eisbildung an Flugzeugen (Aircraft Dynamic Modelling with Accreted Ice), der Aerodynamik-Modellierung (Online Parameter Identification for Integrated Aerodynamic Modelling) sowie im Bereich Aeroelastik. „Indem wir weltweit mit zahlreichen Forschungsinitiativen zusammenarbeiten, darunter mehreren Universitäten, Forschungszentren und Industriepartnern, fördert Embraer kontinuierlich Innovation“, sagte Moczydlower. „Um dabei noch besser zu werden, heben wir unsere Partnerschaft mit dem DLR nun auf eine neue Ebene und freuen uns auf die vertiefte Zusammenarbeit mit einem so anerkannten Partner, der an der Spitze der Luftfahrtforschung wirkt.“

Als ersten konkreten Schritt der vertieften Zusammenarbeit planen beide Partner bis Ende 2017 ein gemeinsames Forschungsprojekt im Bereich Flugdynamik auf den Weg zu bringen.

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