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ILA 2018: Anmeldestand ist positiv

Die Frühbucher-Frist ist abgelaufen, bis zum Messebginn der ILA 2018 in Berlin sind es gerade noch einmal 168 Tage. Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat einen Run auf die ILA verspürt.

9.11.2017

Zur ILA 2018 wird auch die Bundeswehr wieder mit einem Großaufgebot an Luftfahrzeugen anrücken. © Volker K. Thomalla

Am 25. April 2018 öffnet auf dem Berlin Airport Expo Center in Selchow die ILA 2018 ihre Tore. Seit dem 1. November ist die Frühbucher-Frist für Aussteller abgelaufen, das heißt, jede Firma oder Organisation, die sich jetzt noch für eine Teilnahme an der vom Veranstalter „führenden Innovationsmesse der nationalen und internationalen Aerospace-Industrie“ entscheiden, erhalten keine Frühbucher-Vergünstigungen mehr.

Der BDLI ist mit dem jetzigen Anmeldestand für die Messe zufrieden. BDLI-Geschäftsführer Volker Thun sagte: „Bereits heute können wir festhalten, dass von der ILA 2018 ein Schub für die gesamte Luft- und Raumfahrt ausgehen wird. Die Neukonzeption der ILA Berlin als Marketingplattform für Innovationen und technische Entwicklungen greift – sowohl bei den etablierten Key-Playern als auch bei jungen, hoch innovativen Unternehmen. Die ILA Berlin als Synonym und damit Impulsgeber für Innovationen und Leadership in Aerospace trifft auf hohe nationale und internationale Nachfrage.“

Buchungszahlen auf Rekordniveau

Nach Angaben der Veranstalter stellen die Buchungszahlen zum jetzigen Zeitpunkt sowohl für die Ausstellung als auch für das begleitende Konferenzprogramm in dieser Phase ein Rekordergebnis dar. Die ILA 2018 wird vom 25. bis zum 29. April 2018 „globale Bühne der weltweiten Luft- und Raumfahrt sein“, so der BDLI. Die Veranstalter erwarten mehr als 1.000 Aussteller. Kawasaki, Elbin Systems Ltd, Israel Aircraft Industries (IAI), Kongsberg Defence & Aerospace, die EU-Kommission sowie CleanSky gehören zu den Ausstellern, die 2018 erstmalig in Berlin dabeisein werden.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird auf der ILA 2018 wieder prominent vertreten sein. © DLR

Auch Russland hat wieder eine große Beteiligung angekündigt, sicher keine Selbstverständlichkeit in der heutigen politischen Lage. Neben Roscosmos, Russian Export Center JSC ist auch das Eurasian Partnership of Aerospace Clusters in Berlin als Aussteller dabei.

Die Raumfahrt bildet schon traditionell ein Alleinstellungsmerkmal der ILA. Der Space Pavillon ist mit 4000 Quadratmetern ein Treffpunkt der internationalen Raumfahrt-Community. Er wird gemeinschaftlich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Bundeswirtschaftsministerium sowie der European Space Agency organisiert und steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Space for Earth“.

Konferenzprogramm ergänzt die ILA 2018

Die Messe hat sich auch Meriten durch ihr angegliedertes, umfangreiches Konferenzprogramm verdient. Auch 2018 wird es wieder ein in den Themen vielfältiges, und im Umfang erschöpfendes Konferenzprogramm geben. Es reicht von „Industrie 4.0“ über Additive Manufacturing, alternative Kraftstoffe bis zur Materialforschung.

In diese positive Stimmung platzte ein Interview des Aufsichtsratsvorsitzenden der Messe Berlin, Wolf-Dieter Wolf, als Co-Veranstalter. Er sagte in der Berliner Morgenpost: „Es gibt die großen Luftfahrtmessen in Frankreich und Großbritannien, niemand braucht diese Schauen mehr in Deutschland. Der Messeaufsichtsrat hat schon vor zwei Jahren beschlossen, die ILA nur noch durchzuführen, wenn sie wirtschaftlich ist. Sie ist es aber bis heute nicht. Der Gesellschafter hat das dann dennoch anders entschieden, was sein gutes Recht ist. Ich rechne aber damit, dass die ILA nach 2018 kein Thema mehr ist.“

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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