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Eastern Airlines annulliert Bestellungen für Mitsubishi MRJ

Die amerikanische Fluggesellschaft Eastern Airlines hat ihre Bestellung für 20 Regionaljets des Typs Mitsubishi MRJ annulliert, nachdem sie selbst von dem Executive-Charterunternehmen Swift Air aufgekauft worden ist. 

29.01.2018

Die Swift Air hat eine Bestellung für 20 Mitsubishi Regional Jets (MRJ) annulliert, nachdem sie das AOC von Eastern Airlines übernommen hat. © Mitsubishi

Das japanische Regionaljet-Programm Mitsubishi RJ muss einen weiteren Rückschlag einstecken. Wie jetzt durch ein Interview mit der Fachzeitschrift Flight Global bekannt wurde, hat die US-Fluggesellschaft Eastern Airlines ihre Bestellung von 20 MRJ annulliert. Die 2011 wieder gegründete Fluggesellschaft flog von 2015 bis zum September 2017 von Miami im Charter nach Kuba.

Eastern Airlines hat das AOC zurückgegeben

Im Juni 2017 fusionierte Eastern Airlines mit der in Phoenix, Arizona, beheimateten Swift Air, die im Herbst 2017 die Betriebsgenehmigung (AOC) von Eastern Airlines an die FAA zurückgab.

Der Mitsubishi MRJ wird von zwei Getriebefans der Pratt & Whitney PW1000G- PurePower-Familie angetrieben. Die beiden Versionen des Flugzeugs fassen zwischen 70 und 90 Passagieren. Eigentlich hatten die MRJ-Lieferungen an Eastern Airlines 2019 beginnen sollen. Aber durch Verspätungen bei der Zulassung des Twinjets werden die Lieferungen nicht vor 2020 beginnen können, so dass Eastern Airlines/Swift Air mit einer Verzögerung von mindestens zwei Jahren haben rechnen müssen, bevor sie den ersten MRJ bekommen hätten. Die Lieferpositionen von Eastern Airlines stehen nach Angaben von Mitsubishi nun für andere Kunden zur Verfügung.

Nach der Annullierung durch Eastern Airlines stehen noch 213 feste Bestellungen im Auftragsbuch von Mitsubishi.

Bob Fischer 

 

 

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