Homepage » Luftverkehr - news » Eastern Airways kehrt zu Embraer E-Jets zurück

Eastern Airways kehrt zu Embraer E-Jets zurück

Nach nicht einmal zwei Jahren Abstinenz kehrt die britische Regionalfluggesellschaft wieder zur Embraer E-Jet-Familie zurück. Noch in diese Woche übernimmt sie eine Embraer E170, im Laufe des Jahres sollen drei E190 zur Flotte stoßen.

27.01.2020

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways sieht einen großen Bedarf im Chartermarkt für 70-Sitzer. Deshalb hat sie eine Embraer 170 gekauft. © Eastern Airways

Die britische Regional- und Charterfluggesellschaft Eastern Airways hatte bis Anfang 2018 zwei Embraer 170 von der Leasinggesellschaft GECAS geleast. Danach hatte sie sich von dem Muster getrennt. Doch die Trennung währte nicht von Dauer. Noch in diesem Monat wird die Airline einen Embraer E170-Regionaljet in ihre Flotte aufnehmen. Im Laufe des Jahres sollen dann noch drei Embraer E190 folgen.

Das Management der Fluggesellschaft hat eine große Nachfrage nach Charterservices mit 70 bis 100-sitzigen Jets erfahren und will diesen Markt besser bedienen als es bisher möglich ist. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit zehn Flugzeuge (2 x ATR 72, 6 x Saab 2000, 2 x Embraer ERJ145).

Zwei Stunden Flugzeit bis ans Mittelmeer

Bei der E170 handelt es sich um eine Embraer 170-100LR mit einer Reichweite von 1.563 nautischen Meilen (2.896 Kilometer). Damit sind Warmwasserziele im nördlichen Mittelmeer innerhalb von wenig mehr als zwei Stunden Flugzeit aus Großbritannien heraus erreichbar. Beide Flugzeuge, die E170 und die E190, haben die Zulassung für Steilanflüge und dürfen deswegen Flughäfen wie Lugano oder London City bedienen.

Rogder Hage, der General Manager für den gewerblichen Flugbetrieb bei eastern Airways, sagte: „Wir freuen uns über die Rückkehr der E-Jets in unsere Flotte, die uns die Möglichkeit bieten, Ad-hoc-Charter und ACMI-Dienste anzubieten. Außerdem sind sie eine Option für die Weiterentwicklung unseres Liniendienst-Angebotes.“

Eastern Airways bietet eigene Flüge an, bedient aber auch Strecken im Auftrag von anderen Regionalfluggesellschaften. Außerdem ist sie stark im Marktsegment des Ad-hoc-Charters die Sportmannschaften sowie für die Öl- und Gasindustrie vertreten.

Bob Fischer

 

Folgen Sie uns auf Twitter
Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen?

Fokker-Regionaljets werden in Europa rar

Dreifach-Zulassung für den Embraer-Regionaljet E195-E2

Neuer Regionaljet: CRJ550 von Bombardier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.