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Euramec entwickelt Simulator mit gebrauchten A320-Cockpits

Die Cockpits von gebrauchten Verkehrsflugzeugen können noch ein zweites Leben als  Flight Training Device für angehende Berufspiloten bekommen. Der belgische Hersteller Euramec entwickelt nun einen solchen Simulator, der aus der Cockpitsektion eines verschrotteten Airbus A320 gebaut ist. 

13.06.2019

Aus den Cockpits ausgemusterter Airbus A320 baut Euramec Flugsimulatoren. British Airways hat bislang bereits sieben A320 verschrottet. © Volker K. Thomalla

Der belgische Hersteller Euramec hat mit der Entwicklung eines Airbus A320-Flugsimulators begonnen, bei dem er Cockpitsektionen von gebrauchten A320 verwendet. Die Firma strebt die Zulassung nach EASA FNPT Level II MCC.

Eine bessere Detailtreue bei der Ausrüstung kann man bei einem Ausbildungsgerät nicht erhalten. Bert Buyle, der Hauptgeschäftsführer von Euramec, sagte: „Wir glauben an eine ausgeglichene Einfachheit. Das Cockpit eines Airbus A320 wieder zu verwenden, der nur Monate zuvor noch im gewerblichen Einsatz geflogen ist, ist für alle Betroffenen sinnvoll. Wir stellen dem Markt zum richtigen Zeitpunkt ein perfektes Trainingswerkzeug zum richtigen Preis zur Verfügung, um der hohen Nachfrage nach hochwertigem Flug- und Maintenance-Training gerecht zu werden.“

Das Unternehmen will mit der Fertigung seines ersten A320-Simulators – der auch für das Training der anderen Single-Aisle-Jets von Airbus eingesetzt werden kann – Ende 2020 beginnen. 2021 soll der erste Simulator an einen Kunden übergeben werden. Euramec wird auf der Paris Air Show in der nächsten Woche in Paris ausstellen.

Volker K. Thomalla

 

 

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