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Flughafen Manila schließt nach Vulkanausbruch

Der Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila ist bis auf weiteres geschlossen. Ein Ausbruch des Vulkans Taal südlich der Stadt hat eine Aschewolke in die Atmosphäre geschleudert, die den Flugverkehr gefährdet. Und nun befürchten die Behörden einen noch größeren Ausbruch.

13.01.2020

Aufgrund der Aschewolke, die beim Ausbruch des Vulkans Taal auf den Philippinen entstanden ist, hat der Flughafen von Manila alle Flüge annulliert. © Philippine Institute of Volcanology and Seismology

Der Ausbruch des Vulkans Taal auf den Philippinen hat zu einer massiven Störung des Flugverkehrs im Norden der Inselrepublik geführt. Der Vulkan liegt rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila und ist am Sonntag ausgebrochen. Dabei entstand eine bis zu 15 Kilometer hohe Aschewolke, die sich nach Norden ausbreitete und wenige Stunden nach dem Ausbruch auch Asche in der Hauptstadt Manila regnen ließ.

Größerer Ausbruch befürchtet

Daraufhin annullierten die Fluggesellschaften ihre Flüge von und zu dem Manila Ninoy Aquino International Airport beziehungsweise leiteten die Flüge zu Ausweichflughäfen um, die nicht mehr umkehren konnten. Die nationale Luftfahrtbehörde schloss den Flughafen, der auch heute geschlossen bleiben sollte.

Mit einer schnellen Beruhigung der Lage ist nicht zu rechnen: Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS-DOST) hob die Warnstufe im Laufe des Tages auf die vierte von fünf Stufen an und warnte vor einem bevorstehenden, großen Ausbruch des Vulkans innerhalb von Wochen, da die Situation des Vulkans Taal schnell eskaliere.

Volker K. Thomalla

 

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