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Fraport AG hat den Grundstein für Terminal T3 gelegt

Der Betreiber des größten deutschen Flughafens, die Fraport AG, hat gestern den Grundstein für das Terminal T3 im Südosten des Flughafengeländes gelegt. Bei dem Projekt handelt es sich um eines der größten privat finanzierten Infrastrukturprojekte in Europa.

30.04.2019

Am 29. April 2019 hat die Fraport AG den Grundstein für das Flughafen-Terminal T3 in Frankfurt gelegt. © Fraport AG

Mit der Grundsteinlegung für das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt begann gestern offiziell die Hochbauphase des Bauprojekts. Neben dem Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, nahmen auch Dr. Thomas Schäfer, der hessische Staatsminister für Finanzen, der Architekt Prof. Christoph Mäckler, sowie Karlheinz Weimar, der Aufsichtsratsvorsitzende der Fraport AG die Grundsteinlegung vor.

„Mit Terminal 3 bauen wir die Zukunft – für den Flughafen Frankfurt, die Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus. Mit modernster Technik, smarten Prozessen und einer hohen Aufenthaltsqualität lösen wir unser Versprechen ein: ‚Gute Reise! Wir sorgen dafür‘. Damit schaffen wir bis 2023 zusätzliche Kapazitäten für etwa 21 Millionen Reisende pro Jahr“, sagte Schulte. Und Finanzminister Schäfer pflichtete ihm bei: „Heute legen wir nicht nur den Grundstein für ein neues Flughafengebäude, sondern schaffen auch die Grundlage für weitere Arbeitsplätze, Zukunftschancen und Wirtschaftskraft. Der Bau von Terminal 3 ist ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens und damit auch für den Wirtschaftsstandort Hessen. Die Fraport AG investiert dazu in den nächsten Jahren bis zu vier Milliarden Euro in den Neubau.“

5.000 Bauarbeiter täglich

Die Baustelle ist riesig und wird zu Spitzenzeiten einem Ameisenhaufen gleichen, wenn dort täglich bis zu 5.000 Bauarbeiter arbeiten. 75 Hochkräne sorgen nach Angaben der Fraport AG auf der Baustelle in den nächsten Monaten für den zügigen Materialtransport.

Als erster Bauabschnitt wird der Flugsteig G fertiggestellt. Er soll bereits 2021 in Betrieb gehen und dem Flughafen eine zusätzliche Kapazität von bis zu fünf Millionen Passagieren bescheren.

Das Frankfurter Terminal 3 von der Landseite aus gesehen. © Fraport AG

Der Bau des T-3-Hauptgebäudes mit den beiden weiteren Flugsteifen H und J soll bis 2023 abgeschlossen sein. Es bietet dann Platz für 21 Millionen zusätzliche Passagiere ab FRA. Bei Bedarf kann das Gebäude um einen vierten Flugsteig, den Flugsteig K, erweitert werden. Damit stünde eine Kapazität von weiteren vier Millionen Fluggästen zur Verfügung.

„Der Flughafen Frankfurt ist ein Qualitätsprodukt. Dafür spricht die anhaltend wachsende Nachfrage von und über Frankfurt zu fliegen. Mit Blick auf das starke Passagierwachstum wird es höchste Zeit, dass die Terminalkapazität erweitert wird. Deshalb ist es gut, dass ein Flugsteig vorgezogen realisiert werden kann. Flugsteig G schafft bereits 2021 neue Kapazitäten“, sagte Karlheinz Weimar gestern auf der Baustelle.

Für die Überwachung und Steuerung ihres größten Bauprojektes hat die Fraport AG mit der Fraport Ausbau Süd GmbH eine hundertprozentige Tochterfirma gegründet. Das geplante Budget für den Bau des Terminals T3 liegt bei 3,5 bis 4 Milliarden Euro.

 

 

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