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KLM optimiert Simulator-Kapazitäten mit Quintiq

Quintiq, eine Tochter von Dassault Sytèmes, hat eine Ausweitung der Partnerschaft mit KLM bekanntgegeben. Die Firma wird die Nutzung der Simulatoren im KLM-Trainingszentrum optimieren.

Zu den neuesten Simulatoren in KLMs Trainingszentrum gehört ein Boeing-787-Simulator. © KLM

KLM betreibt in seinem Trainingszentrum am Flughafen Amsterdam-Schiphol acht moderne Flugsimulatoren. Diese stellen eine Kapazität von rund 15.000 Trainingseinheiten pro Jahr dar. Für den wirtschaftlichen Betrieb der Geräte ist es notwendig, dass diese Kapazität auch ausgenutzt wird. Dazu muss die Airline aber genau sehen, wann die Simulatoren genutzt werden und wann die Kapazität an andere Fluggesellschaften vermietet werden kann. Außerdem erleichtert eine solche Transparenz die Planung der Simulator-Wartung, die derzeit hauptsächlich nachts stattfindet.

Die momentane Planungsmethodik ist eine Kombination aus manueller Planung und einem traditionellen System, dass aus den 90er Jahren stammt. Das System arbeitet mit einfachen Algorithmen, die zwar in der Lage sind, Simulatorstunden zuzuordnen, die aber weder gesetzliche Arbeitszeitregelungen berücksichtigen, noch die Art des Trainings oder ob es sich um ein internes oder externes Training handelt. Dies machte das Leben für die Planer von KLM nicht gerade leicht.

KLM fand bei Quintiq eine Lösung

Die Suche nach eine Lösung für diese komplexe Aufgabe ließ KLM bei Quintiq fündig werden. Die Tochter des Elektronikunternehmens Dassault Systems ist ein weltweit führender Anbieter von Software für die Optimierung von Zulieferketten, Planung und Optimierung. Die Airline arbeitet mit der Firma bereits seit 2014 zusammen, als KLM eine Lösung für die Planung ihrer Pilotentrainings und -fortbildungen suchte.

Quintiq wird nun für KLM ein Software-Werkzeug für die Planung der Simulator-Kapazität zur Verfügung stellen. Dies erlaubt die Optimierung der Planung unter Berücksichtigung vieler Faktoren. Konflikte bei der Planung der Simulator-Nutzung werden vom System sofort angezeigt und erlauben so eine bessere Auslastung des Gesamtsystems.

Die KLM-Planer sind jetzt nicht nur in der Lage, die Planung über einen viel weiteren Zeithorizont zu erledigen – selbst Reservierung Jahre im voraus sind möglich – sondern können nun auch sich ändernde Vorgaben einfacher in das System einpflegen und bei der Planung berücksichtigen.

Bob Fischer

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