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Laudamotion erhält erste geleaste A320 in neuer Lackierung

Laudamotion hat ihre erste geleaste A320 im neuen Farbkleid und mit der neuen Kabinenausstattung erhalten. Die bislang von der Lufthansa gemieteten Flugzeuge sollen in naher Zukunft die Flotte der Ryanair-Tochter verlassen.

22.11.2018

Laudmotion hat mit diesem Airbus A320 ihr erstes geleastes Flugzeug in neuer Lackierung nach der Übernahme durch Ryanair erhalten. © SMBC Aviation Capital

Der zu Ryanair gehörende österreichische Billigcarrier Laudamotion hat am 20. November ihre erste A320 mit dem neuen Farbschema von der irisch-japanischen Leasinggesellschaft SMBC Aviation Capital übernommen. Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen OE-LOB war an diesem Tag aus Shannon kommend an seiner neuen Heimatbasis Wien angekommen. „Wir sind sehr stolz den Namen des Gründers und des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda in die Welt zu tragen. Durch das neue Design spiegeln wir unsere rot-weiß-rote Identität wieder und sorgen damit für ein neues Erscheinungsbild an Europas Flughäfen“, sagte Andreas Gruber in Wien.

Das Flugzeug ist eines von zweien, die Laudamotion von SMBC Aviation Capital erhalten wird. Die zweite A320 von SMBC wird im Januar 2019 geliefert. Der Single-Aisle-Jet wurde von den beiden Laudamotion-Hauptgeschäftsführern Andreas Gruber und Colin Casey begrüßt. Die beiden CEOs tauften das Flugzeug auf den Namen Wien. Die A320 (MSN2928) wurde 2006 gebaut und stand zuvor bei Turkish Airlines im Dienst.

Peter Barrett, der Hauptgeschäftsführer von SMBC Aviation Capital, sagte: „2003 haben wir unsere erste Boeing an Ryanair verleast. Wir sind hocherfreut dass wir nun die Transaktion des ersten Airbus-Flugzeugs für Laudamotion abschließen konnten. Wir wünschen beiden Firmen viele erfolgreiche Flugstunden mit diesen Flugzeugen.“

Die Flotte soll auf 50 Flugzeuge wachsen

Laudamotion verfolgt einen aggressiven Wachstumspfad: Die Flotte, die derzeit aus sechs A320 und vier A321 besteht, soll bis zum Sommer auf 19 Airbus-Narrowbodies wachsen. Langfristig will der Carrier 50 Flugzeuge betreiben.

Laudamotion verbrennt derzeit noch Geld. Die voraussichtlichen Verluste für das laufende Jahr schätzte CEO Gruber auf einer Pressekonferenz im August dieses Jahres auf rund 150 Millionen Euro. Im nächsten Jahr wolle man den Turnaround schaffen und keine Verluste mehr machen. Ab 2020 soll die Airline dann profitabel sein.

Volker K. Thomalla

 

 

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