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Der Flughafen London-Gatwick hat heute Morgen wieder seinen Betrieb aufgenommen, nachdem er seit Mittwoch Abend wegen Drohnenüberflügen geschlossen war. 

21.12.2018

Der Flughafen London Gatwick öffnete am 21. Dezember 2018 um 09.30 Uhr, nachdem er wegen Drohnenflügen geschlossen worden war. © Gatwick Airport

Heute, am 21. Dezember 2018, um 06.30 Uhr Ortszeit, landete mit dem Flug MU201, einem Airbus A330 der China Eastern Airlines, das erste Flugzeug wieder auf dem Flughafen London-Gatwick. Der zweitgrößte Airport Großbritanniens war seit Mittwoch Abend aufgrund mehrerer illegaler Überflüge von Drohnen geschlossen worden. Tausende von Passagieren saßen auf dem Airport fest. Allein gestern fielen 760 Flüge aus oder wurden zu Ausweichflughäfen umgeleitet. Zum Teil landeten die für Gatwick bestimmten Flugzeuge in Dublin, Paris, Stanstead und Birmingham.

Heute fallen noch über 300 Flüge aus

Um 07.30 Uhr startete mit dem easyJet-Flug U28823 nach Malta auch das erste Flugzeug wieder in Gatwick. Von einem normalen Betriebsablauf kann allerdings immer noch keine Rede sein. Allein heute werden noch 322 Flüge von Gatwick annulliert, da entweder das Flugzeug oder die Crew noch nicht am Flughafen sind.

Stewart Wingate, der Hauptgeschäftsführer (CEO) des Flughafens, wandte sich per Web an alle Betroffenen. Er schrieb: „Im Namen von allen hier in Gatwick möchte ich erneut mein Bedauern über die Unannehmlichkeiten ausdrücken, die für unsere Passagiere durch dieses kriminelle Verhalten entstanden sind. Wir teilen ihre Wut und ihre Frustration darüber, dass so etwas passieren konnte. Dies war eine sehr gezielte Aktivität, die darauf ausgelegt war, den Flughafen zu schließen und im Vorfeld von Weihnachten maximale Störungen zu verursachen.“

Die für den Flughafen zuständige Polizei der Grafschaft Sussex teilte mit, dass sie in Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden und dem Militär ihre Präsenz am und um den Flughafen signifikant erhöht habe, um künftige Bedrohungen durch Drohnen zu entschärfen. Zuvor hatte die Polizei getwittert: „Wir wenden alle verfügbaren Optionen an, um mit den Drohnen umzugehen.“  

Volker K. Thomalla

 

 

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