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Lufthansa erwartet 777-9 Cabin Evacuation Trainer Anfang 2020

Lufthansa Aviation Training erhält im Frühjahr 2020 einen neuen Cabin Crew Emergency Evacuation Trainer (CEET) für die Boeing 777-9, um Notfälle in der Kabine zu simulieren. Jährlich werden künftig in dem Notfall-Trainer rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult.

22.08.2019

Die Boeing 777-9 wird das größte zweistrahlige Flugzeug in der Flotte der Lufthansa sein. © Lufthansa

Die Vorbereitungen für die Einflottung der Boeing 777-9 bei der Lufthansa werden jetzt sehr konkret, auch wenn der Erstflug des zweistrahligen Widebody-Jets kürzlich in das Jahr 2020 verschoben worden ist und nicht klar ist, ob das erste Exemplar tatsächlich wie geplant im Sommer 2020 zur Lufthansa-Flotte stoßen wird.

Der CEET kommt aus Dubai

Die Lufthansa-Tochter Lufthansa Aviation Training erwartet im Frühjahr 2020 eine große Lieferung: Das Unternehmen Spatial aus Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird einen im März dieses Jahres gekauften Notfalltrainer nach Frankfurt am Main liefern. Der Cabin Emergency Evacuation Trainer (CEET) ist einer der modernsten seiner Art. Nach Angaben des Hersteller wird er mit einem neuen audio-visuellem System bestückt, das die Sicht aus den Fenstern simuliert und sehr realistisch darstellt, was Crews in einem Notfall zu erwarten haben. Außerdem gibt es virtuelle Auslösungen der Notrutschen, die ein effizientes und realitätsnahes Training ermöglichen. Der CEET kann für alle möglichen sicherheitsrelevanten Trainings eingesetzt werden, von der Türöffnung über Notfälle im Cockpit bis zur Simulation von Rauch und Feuer an Bord.

Die neue Business Class an Bord der Boeing 777-9 der Lufthansa. © Lufthansa

Ab Frühjahr 2020 will Lufthansa Aviation Training (LAT) dann mit der Ausbildung der Kabinenbesatzungen auf dem CEET beginnen. Nach der Lieferung aller 20 bestellten 777X wird LAT nach eigenen Angaben jährlich rund 7.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter schulen. Um den CEET in der Frankfurter Emergency-Halle überhaupt unterzubringen, arbeitet die LAT momentan an der optimalen Platzierung aller Notfall-Trainingsgeräte im Ausbildunsgzentrum in Frankfurt.

Volker K. Thomalla

 

 

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