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Vorfälle häufen sich: Erneut eine Vorfeld-Kollision

Sicherheitsrisiko Vorfeld: Gestern ist schon wieder ein Rollunfall mit zwei Verkehrsflugzeugen auf einem internationalen Verkehrsflughafen passiert. In Amsterdam-Schiphol wurden eine A320 und eine 737 beim Push-back ineinander geschoben. 

10.07.2019

Am 10. Juli 2019 ist ein Airbus A320 von easyJet beim Push-Back mit einer Boeing 737-800 der KLM zusammengestoßen. (Symbolbild) © V. K. Thomalla

Gestern morgen kurz nach 06.00 Uhr Ortszeit sind während des Push-backs vom Gate auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol zwei Flugzeuge ineinander geschoben worden. Bei den Flugzeugen handelt es sich um einen Airbus A320 von easyJet (Kennzeichen OE-IVI), der unter der Flugnummer EJU8868 nach London-Gatwick fliegen sollte sowie um die Boeing 737-800 PH-BXH der KLM Royal Dutch Airlines, die als Flug KL1699 nach Madrid starten sollte.

Keine Verletzten

Es existiert ein Video einer Überwachungskamera, das den Unfall zeigt. Beide Flugzeuge stehen an gegenüberliegenden Gates und werden gleichzeitig rückwärts auf den Rollweg geschoben. Die A320 von easyJet dreht ein und trifft mit ihrem linken Winglet die rechte Tragfläche der Boeing 737 der KLM. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Beide Flugzeuge wurden zur Inspektion in die Werft gebracht.

Erst im Februar sind in Amsterdam eine Boeing 747-400 und eine Boeing 787-9 der KLM beim Push-back kollidiert. Dabei wurde das Seitenleitwerk des Dreamliners und das Winglet der 747 beschädigt.

Die Zahl der Vorfeld-Kollisionen nimmt in den vergangenen Jahren weltweit zu. Das ist einerseits auf das Wachstum des Luftverkehrs und die größere Zahl an Flugzeugen zurückzuführen, andererseits auch auf die Situation an Flughäfen, die zum Teil an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind.

Bob Fischer

 

 

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