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777-300 der Air New Zealand in Frankfurt gelandet

Nach Jahren der Abstinenz ist heute morgen wieder einmal ein Flugzeug der Air New Zealand auf dem Flughafen Frankfurt/Main gelandet. Die Boeing 777-300ER kam aus Auckland und brachte in Neuseeland gestrandete Reisende aus Deutschland und Österreich zurück nach Europa. 

4.04.2020

Die Boeing 777-300ER der Air New Zealand mit dem Kennzeichen ZK-OKO war das erste Flugzeug der Airline, das nach mehreren Jahren wieder ein Frankfurt gelandet ist. © Air New Zealand

Heute morgen kurz nach 06.00 Uhr landete die Boeing 777-300ER der Air New Zealand mit dem Kennzeichen ZK-OKO auf der Piste 25L des  Flughafens Frankfurt/Main. An Bord befanden sich vier Piloten und zwölf Flugbegleiter sowie rund 300 Passagiere. Das Flugzeug war gestern in Auckland gestartet und in der westkanadischen Hafenstadt Vancouver zwischengelandet. Während des zweieinhalbstündigen Aufenthalts wurde das Flugzeug betankt, und eine zweite Crew – die Air New Zealand vorausgeschickt hatte – übernahm die Triple Seven und flog sie weiter nach Frankfurt. Alle Crews für diese Flüge hatten sich freiwillig gemeldet.

Bewegungsverbot in Neuseeland

Derzeit sind noch rund 12.000 Reisende aus Deutschland in Neuseeland gestrandet. In dem Land herrscht aufgrund der Coronakrise ein weitgehendes Bewegungsverbot. In Verhandlungen mit der neuseeländischen Regierung wurde erreicht, dass Passagiere für die von der Bundesregierung organisierten Rückholflüge zum Flugplatz begeben dürfen.

Air New Zealand führt zunächst bis Mittwoch einschließlich täglich einen Rückholflug im Auftrag der Bundesregierung durch, nachdem die Lufthansa in der vergangenen Woche erstmalig mit einem Jumbo in Neuseeland gelandet war, um von dort Gestrandete zurückzufliegen. Zum Teil starten die 777-300ER der Airline von Auckland aus, zum Teil von Christchurch aus, dem wichtigsten Flughafen der neuseeländischen Südinsel.

David Morgan, Geschäftsführer für Standards und Integrität bei Air New Zealand, sagte: „Wir freuen uns, der deutschen Regierung zu helfen, ihre Bürger sicher nach Hause zu bringen. Unsere Teams haben schnell einen Plan mit täglichen Flügen bis zum nächsten Mittwoch aufgestellt – es werden noch weitere folgen. Natürlich hat das Wohlergehen unserer Passagiere und Besatzungen für Air New Zealand oberste Priorität, und wir sind unglaublich dankbar für die Maßnahmen, die die neuseeländische Regierung ergriffen hat, um die sichere Ausreise von Ausländern zu gewährleisten.“

Die neuseeländische Fluggesellschaft arbeitet derzeit mit weiteren Regierungen zusammen, um deren Bürger ebenfalls nach Hause zu fliegen.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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