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Air France beschleunigt Flottenerneuerung und bestellt 10 A350 XWB

Air France gibt bei der Flottenerneuerung Gas: Die Airline hat nun zehn weiter A350-900 bei Airbus in Auftrag gegeben. Die heute eingesetzten A340 und A380 sollen bis 2022 aus der Langstreckenflotte des Carriers verschwinden. 

12.12.2019

Air France hat bei Airbus im Dezember 2019 zehn weitere A350 XWB in Auftrag gegeben. © JB Accariez/Airbus

Der Aufsichtsrat der Air France-KLM hat sich entschieden, als Ersatz für die A380 und der A340 der Air France weitere A350 XWB zu kaufen. Mit der Bestellung von zehn weiteren Großraumflugzeugen des Typs A350-900 beschleunigt nun auch Air France ihr Flottenerneuerungsprogramm. Die neue Flotte des französischen Carriers soll mit weniger Flugzeugtypen auskommen als bisher. Mit dieser Strategie will die Airline einerseits eine höhere Flexibilität bei der Einsatzplanung der Crews erreichen und andererseits den Flugbetrieb effizienter gestalten. „Die Rationalisierung und Modernisierung der Flotte ist ein zentraler Bestandteil unserer Bemühungen, unsere  führende Position in Europa wieder zu erlangen“, sagte Benjamin Smith, der Hauptgeschäftsführer der Air France-KLM Gruppe.

Die A340 fliegen nur noch bis 2021

Die verbliebenen A340-300 der Air France sollen 2021 die Flotte verlassen, die A380 ein Jahr später. Die neue Bestellung einberechnet, hat Air France nun 38 A350-900 bei Airbus in Auftrag gegeben. Die ersten drei Exemplare des modernen Großraumflugzeugs hat der Carrier bereits in Dienst gestellt. 2023 wird die Langstreckenflotte der Air France aus 116 Flugzeugen der Typen A330, A350 XWB, Boeing 787 und Boeing 777 bestehen. Bis 2025 will die Fluggesellschaft alle bestellten A350 XWB übernommen haben.

Die niederländische KLM wird dagegen die Boeing-Widebodies 777 und 787 Dreamliner als Langstreckenflotte betreiben. Im Juli dieses Jahres hatten KLM und Air France noch ausstehende Bestellungen für die A350 und die 787 getauscht: Die KLM hatte sieben A350-Aufträge an die Air France übergeben, und die Air France hatte sechs ausstehende 787-Orders an die Niederländer übertragen.

 

 

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