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Delta Air Lines hat erste A350-900 übernommen

Als erste Fluggesellschaft aus den Vereinigten Staaten hat Delta Air Lines einen Airbus A350 XWB erhalten. Die Airline überführt das Flugzeug aber erst Anfang August von Toulouse nach Atlanta.

18.07.2017

Delta Air Lines hat am 13. Juli 2017 ihre erste A350-900 in Toulouse übernommen. © A. Doumenjou/Airbus

Delta Air Lines hat am Donnerstag im Rahmen einer Übergabezeremonie im Airbus Delivery Center in Toulouse ihre erste A350-900 übernommen. Doch anders als sonst üblich, wird der von zwei Rolls-Royce Trent XWB-Turbofans angetriebene Jet erst Anfang August nach Atlanta überführt. Bis dahin soll die Satellitenanlage für den Internetempfang an Bord noch integriert werden. Die A350 ist das erste Muster in der Delta-Flotte, das 2Ku-Internet-Konnektivität aufweist. Bei dieser Technologie wird eine Antenne nur für den Upload und eine nur für den Download verwendet.

Das Flugzeug mit dem Kennzeichen N501DL (MSN115) wird zunächst auf dem Delta-Heimatflughafen Atlanta stationiert sein. Dort wird es für das Crew- und Mechanikertraining eingesetzt. Danach wird es nach Detroit verlegt, um von dort am 30. Oktober zu seinem ersten Flug mit zahlenden Passagieren nach Tokio-Narita aufzubrechen. Als weitere Destinationen sind geplant: Seoul-Incheon (ab 18. November) und Beijing (ab 17. Januar 2018).

Die A350 XWB löst den Jumbo Jet ab

Die Fluggesellschaft hat ihre A350-900 in einer Dreiklassen-Konfiguration mit insgesamt 306 Passagiersitzen ausrüsten lassen. 32 Sessel stehen für Passagiere der Delta One Business Class zur Verfügung, 48 für Fluggäste der Delta Premium Select-Klasse und 226 in der Econonmy Class. Die Economy-Klasse ist in einer 3+3+3-Sitzanordnung bestuhlt. „Unser neues Flaggschiff passt hervorragend in Delta’s Langstrecken-Netzwerk. Es kombiniert  tollen Passagierkomfort mit sehr guten Betriebskosten und hervorragender Treibstoffeffizienz.“

Delta Air Lines erhält in diesem Jahr fünf ihrer insgesamt 25 bestellten Airbus A350-900. Sie ersetzen bei dem Carrier die Boeing 747.

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war von 2016 bis 2018 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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