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Der Airbus A319neo ist zum Jungfernflug gestartet

Am 31. März ist der Airbus A319neo vom Airbus-Werksflugplatz Hamburg-Finkenwerder zu seinem Erstflug gestartet. Das kleinste Mitglied der A320neo-Familie landete nach fünf Stunden Flugzeit in Toulouse.

31.03.2017

Der Erstflug am 31. März führte den Airbus A319neo von Hamburg-Finkenwerder nach Toulouse. © Airbus

Das erste Exemplar des kleinsten Musters der A320neo-Standardrumpf-Flugzeugfamilie ist am Freitag den 31. März 2017 zum ersten Mal geflogen. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen D-AVWA wird von zwei LEAP-1A-Turbofans von CFM International angetrieben. Die beiden Testpiloten Michel Gagneux und Eckhard Hauser steuerten die A319neo bei ihrem ersten Flug. Mit im Cockpit saß der Flugtestingenieur Jean Michel Pin, während die Flugtestingenieure Sylvie Loisel-Labaste und David O’Nions in der Kabine die Tests an ihren Monitoren überwachten.

Die Flugstrecke führte nach dem Start erst in Richtung Osten nach Mecklenburg-Vorpommern, wo einige grundsätzliche Flugeigenschaften des Flugzeugs überprüft wurden. Danach ging es zurück nach Finkenwerder, und von dort Richtung Südsüdwest über Frankfurt am Main und Basel parallel zum Alpenhauptkamm über Schweizer Gebiet in Richtung Südwesten nach Montpellier in Frankreich. Nach einer großen Schleife über dem Mittelmeer führte das Routing den Airbus A319neo schließlich nach Toulouse, wo er nach vier Stunden und 55 Minuten Flugzeit auf der 3500 Meter langen Piste 14R des Flughafens aufsetzte.

Das kleinste Muster der neuesten A320-Generation ist auch das am wenigsten nachgefragte. Bislang liegen dem Hersteller lediglich 55 feste Bestellungen für die A319neo vor, darunter sind auch zwei für die Corporate-Jet-Version ACJ319neo. Für die A320neo hat Airbus 3.624 Bestellungen in den Büchern stehen und für die A321neo 1.384. Bislang sind 82 A320neo ausgeliefert worden.

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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