Homepage » Luftverkehr » Die 10.000. Boeing 737 hat nun ihre Flügel

Nachdem Spirit AeroSystems vor wenigen Wochen den Rumpf der 10.000. Boeing 737 nach Renton zur Endmontage geschickt hatte, wurde dieser nun mit den Tragflächen verbunden.

3.03.2018

Die 10.000. Boeing 737 wird an Southwest Airlines gehen. © Boeing

Die Boeing 737-Familie nähert sich mit schnellen Schritten einem besonderen Ereignis: Nie zuvor in der Geschichte der Luftfahrt wurden 10.000 düsengetriebene Verkehrsflugzeuge einer Flugzeugfamilie gebaut. Die Boeing 737 wird diesen historischen Meilenstein in wenigen Wochen erreichen.

Alle 737-Rümpfe werden bei Spirit AeroSystems in Wichita im US-Bundesstaat Kansas gebaut. Danach schickt sie die Firma per Eisenbahntransport nach Renton im US-Bundesstaat Washington zur Endmontage bei Boeing. Den Rumpf der 10.000 737 hatte Boeing Mitte Februar erhalten. Er durchläuft den normalen Endmontageprozess.

Boeing-Arbeiter haben den Rumpf der 10.000. Boeing 737 mit den Flügeln verbunden. © Boeing

Vor kurzem haben Arbeiter bei Boeing den Jubiläumsrumpf mit seinen Tragflächen verbunden. Nun hat ein Kommunikationsmanager von Boeing ein Foto veröffentlicht, das den Rumpf mit den montierten Tragflächen und den Winglets zeigt. Auf dem Rumpf klebt ein Plakat, das die Lieferung dieses Jubiläumsflugzeugs an Southwest Airlines ankündigt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme fehlten noch die beiden CFM LEAB-1B-Triebwerke des zweistrahligen Narrowbodies sowie die Inneneinrichtung und die Lackierung, aber da Boeing derzeit rund 60 Flugzeuge dieses Musters pro Monat baut, wird es nur noch wenige Tage bis zur Fertigstellung dieses Flugzeugs dauern. Das Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Stationen entfernt, bevor es aus der Halle gezogen wird.

Southwest Airline ist der größte Kunde für die Boeing 737-Familie. Ihre Flotte besteht derzeit aus über 720 Boeing 737.

VKT

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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