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Die Fokker 100 der Helvetic Airways gehen nach Australien

Die australische Fluggesellschaft Alliance Airlines ist der weltgrößte Betreiber von Fokker-Flugzeugen. In nächster Zeit wird sich die Flotte sogar noch vergrößern, denn die Schweizer Helvetic Airways verkauft ihre verbliebenen fünf Fokker 100 an die Alliance Airlines.

12.07.2019

Die Schweizer Helvetic Airways hat ihre Fokker 100 an die australische Alliance Airlines verkauft. © Thomas Luethi/Helvetic Airways

Die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways verkauft ihre letzten Fokker 100 inklusive Austauschtriebwerken, Ersatzteilen und Spezialwerkzeugen an die australische Alliance Airlines aus Brisbane. Damit endet das Kapitel dieses Musters bei der 2001 gegründeten Helvetic. 2003 hatte die Airline ihre erste Fokker 100 übernommen.

„Mit Alliance Airways haben wir den idealen Partner gefunden, um den Betrieb unserer fünf ehemaligen Fokker fortzusetzen“, sagte Tobias Pogorvec, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Helvetic. „Die Transaktion zeigt auch, dass die Flugzeuge immer auf höchstem Niveau gewartet wurden.“

Ablösung durch E190-E2

Helvetic verbleibt nach dem Verkauf der Fokker 100 noch eine Flotte von elf Regionaljets des Typs Embraer E190. Im Herbst erwartet die Fluggesellschaft die Ankunft ihrer ersten werksneuen Embraer E190-E2, von denen sie im vergangenen September zwölf Exemplare fest bestellt hat. Zusätzlich hat Helvetic noch Kaufrechte für zwölf E190-E2 erworben.

Alliance Airlines betreibt derzeit fünf Turboprop-Regionalflugzeuge Fokker 50 sowie 26 Fokker 100 und 14 Fokker 70. Neben Linienflüge in Australien verchartert das Luftfahrtunternehmen seine Flugzeuge vornehmlich an Minenbetreiber in Australien, Papua Neuguinea und Neuseeland.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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